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Des einen Freud: Während die Distelner ihr 1:0 bejubeln, dreht sich Röllinghausens Schlussmann Tobias Konert (l.) bedröppelt weg. Foto: Kevin Korte

Fußball

SV Vestia bezwingt Gastgeber SW Röllinghausen mit 1:0

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RECKLINGHAUSEN - Hauptsache gewonnen: Bezirksligist SV Vestia bejubelte zum Saisonauftakt einen 1:0 (0:0)-Erfolg beim Aufsteiger SW Röllinghausen.

Teuer, da waren sich die Schwarz-Weißen einig, hatten sie sich schon verkauft. Allerdings gelten in neuer Umgebung auch neue Regeln. Trainer Daniel Konert - vertrat Urlauber "Zecke" Fuhrmann - betonte gern, dass seine Schützlinge sich an „Tempo und Körperlichkeit in der Bezirksliga“ gewöhnen müssen. Der SWR-Trainer registrierte auch, dass das „Läuferische und Kämpferische wirklich gestimmt“ habe. Aber eine Liga höher fallen individuelle Fehler nun mal schwerer ins Gewicht.

Und sicherlich wird Torhüter Tobias Konert, Bruder von Trainer Daniel, am gestrigen Abend im Kopf die Szene nach 57 Minuten durchgespielt haben. Als er einen harmlosen Flugball wieder fallen ließ und Vestia-Stürmer Philipp Müller eben dort steht, wo ein Stürmer steht – 0:1.

„Tobias weiß, dass er einen Fehler gemacht hat“, sagt Daniel Konert. „Noch bringen uns die individuellen Fehler um den Lohn.“ Es war weniger ein Fehler, eher eine Unbeherrschtheit von Dominik Heinemann, als er am Mittelkreis Philipp Langer in die Parade fuhr und von Schiedsrichter Andre Korte die Rote Karte gezeigt bekam (33.).

Tor:

0:1 Philipp Müller (57.)

Bes. Vork.:

Rote Karte für Dominik Heinemann (SW Röllinghausen) nach grobem Foulspiel (33.)

SW Röllinghausen:

T. Konert – Cirkovic, M. Griegel, Matecki, Werner (81. Levi Meyer), Kaup, Heinemann, Stramka (70. Egole), Isenbort, Pantring, Baczynski (60. J. Griegel)

SV Vestia Disteln:

Weeke – Karrasch, Pagels, Schmitz, Sliwa, Umierski, Kenzlers, Arik (90. Rühl), Karabacak, Langer (43. Brömmelhaus), Müller

Schiedsrichter:

Andre Korte (Dorsten)

Zuschauer:

100

Kurz zuvor hatte Michael Baczynski den einzigen dicken Distelner Bock, als die Abwehr ungenügend auf Abseits spielte, nicht bestraft und Torhüter Marius Weeke angeschossen (30.). Disteln-Trainer Roman Malasewski bilanzierte daher erleichtert, dass diesmal der Start geglückt sei. „Im letzten Jahr haben wir gegen die SG Suderwich verloren und uns lange Zeit in der Hinrunde schwer getan.“

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