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Visieren einen Heimsieg an: Mesut Karabacak (2.v.l.) und die Bezirksliga-Fußballer des SV Vestia Disteln.

Fußball

SV Vestia bittet BWW Langenbochum zum Derby

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HERTEN - Das ist ein Saison-Höhepunkt für die Hertener Bezirksligisten: Am Sonntag steigt das Derby zwischen dem SV Vestia und BWW Langenbochum (Anstoß: 14.30 Uhr).

Zudem ist es noch ein echtes Topspiel, trifft doch der Spitzenreiter auf den Tabellenvierten. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung der Distelner, könnte im Falle eines Sieges sogar auf acht Zähler anwachsen. Und es geht natürlich um das Prestige. „Selbst wenn wir verlieren sollten, die Saison ist noch lang. Im Fußball ist ja vieles möglich“, meint BWWL-Trainer Mirko Talaga. Und verweist auf die letzte Saison, als die Distelner als Primus in die Winterpause gingen, am Ende weit hinter dem Vizemeister aus Langenbochum landeten.

„Zwei gute Mannschaften treffen aufeinander, die den Hertener Fußball überkreislich nach vorne gebracht haben“, meint Talaga. Da sich beide nicht hinten reinstellen können und auch nicht werden, erwartet Talaga ein offenes Spiel. Was natürlich auch an der verbesserten Personalsituation im Vergleich zur Vorwoche liegt.

„Es kommen einige Spieler zurück, auch wenn sie nicht richtig fit sind“, sagt Talaga. Max Elvermann hat seine Gelb-Rot-Sperre abgebrummt, Jonas Klos und Maurice Herold sind aus dem Urlaub zurückgekehrt. Nach einem Kahnbeinbruch an der Hand hat Michael Baryga den Gips ab. Mit Verletzungen plagen sich noch Tobias Portmann und Leroy Stemmer herum – Einsatz ungewiss. Dagegen ist Kapitän Michael Widera noch kein Thema. „Er ist noch nicht so weit“, sagt Talaga. Er schätzt am Gegner, „dass die Distelner im Sommer ihre Hausaufgaben sehr gut gemacht, den Kader breiter aufgestellt haben“, betont Talaga.

Brömmelhaus verletzt sich im Training

Auch die Distelner können nahezu aus dem Vollen schöpfen – und der Reserve im „kleinen Derby“ gegen die DJK Spvgg. unter die Arme greifen. Neben dem schon länger verletzten Timo Schumski muss allerdings Simon Brömmelhaus passen, der sich am vergangenen Dienstag im Training am Sprunggelenk verletzt hat. „Das wird für Sonntag wohl nicht reichen“, sagt Vestia-Trainer Roman Malasewski. Dafür sind aber Philip Umierski und Daniel Schmitz wieder an Bord.

Er hatte sich bereits im Sommer mit Talaga verabredet, dass man sich im November zum Spitzenspiel trifft – das klappte. Malasewski weiß, dass sich Spieler beider Vereine gut kennen, teilweise am Wochenende gemeinsam feiern. „Ab dem Anpfiff ruht die Freundschaft aber“, weiß Malasewski.

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