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Fällt erneut aus beim SV Vestia Disteln: Timo Schumski (l.), hier mit Philipp Müller. Foto: Kevin Korte

Fußball

SV Vestia fährt zum Topspiel nach Hassel

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DISTELN - Keine Frage: Das Topspiel der Bezirksliga 9 findet am Sonntag in Gelsenkirchen statt, wenn der Tabellendritte SC Hassel auf den Spitzenreiter SV Vestia trifft.

Gespielt wird an der Gelsenkirchener Lüttingshofstraße auf Naturrasen. Die Hausherren sind sich der Wichtigkeit der Partie im Klaren, haben für dieses Duell extra ein Schiedsrichter-Gepann geordert. „Wollen die Hasseler oben mittrommeln, müssen sie uns schlagen“, weiß Vestia-Trainer Roman Stöckl. Mit einem SC-Sieg würden die Gelsenkirchener, die bereits ein Spiel mehr ausgetragen haben, den Abstand auf zwei Zähler verringern.

Stöckl erinnert sich an ein intensives Hinspiel. „Da haben wir eines unserer besten Saisonspiele abgeliefert und nur mit 2:1 gewonnen. Ich denke, es wird wieder ein Duell auf Augenhöhe“, sagt Stöckl. Er weiß: Die Hasseler pressen sehr hoch, laufen den Gegner offensiv an. So wie zuletzt beim 6:0 in Hillerheide. Als Herzstück des Gegners sieht der Vestia-Trainer Ruben Emilio Occhiuzzo an. „Er zieht im Mittelfeld die Fäden. Aber generell sind die Hasseler qualitativ gut bestückt“, meint Stöckl. Und fügt hinzu: „Wir aber auch.“

Wobei er nicht seine beste Truppe ins Rennen schicken kann. Kapitän Philip Umierski plagt sich mit einer Kehlkopf-Entzündung herum, wird somit definitiv ausfallen. Bei Timo Schumski spricht Stöckl von der Seuche. „Timo hat sich letzte Woche bei seinem Comeback einen Zeh angebrochen“, berichtet Stöckl. Fraglich ist zudem der Einsatz von Phil Janicki (Bindehaut-Entzündung).

Dafür werden mit Sicherheit die beiden erfolgreichsten Vestia-Spieler auflaufen. Neben Philipp Müller (17 Treffer) steht Jan-Niklas Lobert in der Start-Formation. Lobert hat sieben Tore auf dem Konto, trifft alle 150 Minuten. „In Gelsenkirchen hat er in der 30. Minute ein Tor erzielt“, weiß Stöckl. Bleibt Lobert der Statistik treu, schlägt er in Hassel in der 90. Minute zu. „Wenn’s das 1:0 ist, soll’s mir recht sein“, meint Stöckl schmunzelnd.

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