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Distelns Stürmer Philipp Müller (r.) markierte in Zweckel zwei Treffer. Foto: Michael Steyski

Fußball

SV Vestia gewinnt in Zweckel mit 2:1

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GLADBECK - Die Führung in der Bezirksliga 9 hat der SV Vestia weiter ausgebaut. Mit dem 2:1 (1:0) beim SV Zweckel haben die Distelner fünf Zähler Vorsprung auf den Tabellenzweiten BWW Langenbochum.

Die bucklige Rasenfläche bot den spielstarken Distelner keine wirklich gute Grundlage. "Das war weder schön für die Zuschauer noch für die Spieler", findet Vestia-Trainer Roman Stöckl, der dem Spiel aber trotzdem etwas gutes abgewinnen konnte. "Wir haben die drei Punkte geholt. Und das ist das wichtigste", so Stöckl, dessen Mannschaft sich mal wieder auf Torjäger Philipp Müller verlassen konnte.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde besorgte Müller im Nachfassen die Vestia-Führung (32.). Zuvor hatte Kevin Kenzlers bereits eine hundertprozentige Chance auf dem Fuß, lupfte das Spielgerät aber über das Tor. Defensiv ließen die Gäste nichts anbrennen. Folglich ging es auch mit der knappen 1:0-Führung in die Kabine. Fortan zogen sich die Distelner weitestgehend zurück und lauerten auf Umschaltsituationen. "Mehr ließ der Platz auch wirklich nicht zu", sagt Stöckl.

Viele Torchancen ergaben sich für die Vestianer zwar nicht. Aber für Philipp Müller reicht manchmal eben auch eine Standardsituation. Nach exakt einer Stunde legte er sich den Ball an der Eckfahne zurecht, nahm Maß und feuerte die Kugel unhaltbar in die lange Ecke. "Schon wieder", musste Stöckl schmunzeln. Mit der Zwei-Tore-Führung konnte die Stöckl-Elf den Vorsprung verwalten.

• SV Zweckel:

Ertürk – Cetin, Karaca, Türkel, Ofiera, Imsirovic, Kamberi (66. Pannenbecker), Musiolik, Hövel, Schwers (73. Karsten), Terzis

• SV Vestia Disteln:

Weeke – Brömmelhaus, Gläßer, Schmitz, Kenzlers, Müller (75. Kruppa), Janicki, Pagels, Karabacak (46. Umierski), Lobert (87. Karrasch), Sliwa

Zumindest bis in die Schlussphase. Nach einer flachen Ecke sprang Yasin Mustafa Karaca der Ball ans Schienbein und trudelte zum Anschluss über die Linie ¨– 1:2 (85.). "Diese Szene war sinnbildlich für diesen Rasenplatz. Mit Fußball hatte das wenig bis gar nichts zu tun", resümiert Stöckl nach Spielende.

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