Fußball

SV Vestia II leitet Umbruch zwangsweise bereits im Winter ein

HERTEN - Ursprünglich war der Umbruch bei der Vestia-Reserve im kommenden Sommer vollzogen werden. Zwangsweise muss Trainer Christian Zimmermann diesen bereits jetzt einleiten - nach fünf Abmeldungen.

SC Herten:

Mit 24 Toren in 16 Partien haben die Berglöwen den schlechtesten Angriff der Liga. SC-Trainer Sebastian Klandt hat reagiert, alte Beziehungen spielen lassen. Mit Stefan Grabowski haben die Hertener „einen Stürmer verpflichtet, der weiß, wo das Tor steht“, sagt Klandt. Grabowski, Mitte 30, kommt vom SuS Polsum, spielte dort bei den Alten Herren und half in der zweiten Mannschaft aus. „Er ist klein und wendig, aber auch kopfballstark. Ich muss ihn noch fit machen“, sagt Klandt. Gespräche mit zwei weiteren Spielern laufen noch.

Bereits am Dienstag, 15. Januar, erfolgt der Trainingsauftakt. Das Wochenende zuvor verbringen die SC-Spieler traditionell in Willingen. „Wichtig wird sein, die Mannschaft fit zu bekommen. Sie muss in der Lage sein, auch nach 75 Minuten noch das Tempo zu erhöhen“, sagt Klandt. Er weiß: Jeder SC-Spieler muss im Vergleich zur Vorrunde noch ein paar Prozent drauflegen.

DTSG Herten:

Trainer Serkan Sahin steht vor einer echten Herkulesaufgabe. Der Umbruch ist eingeleitet, aus der Mannschaft der Hinrunde stehen nur noch drei Akteure zur Verfügung: Nico Handt, Kubilay Ulus und Sinan Özen. Wobei: Spieler Nummer vier, Yusuf Keskin, hatte sich zwar abgemeldet, bleibt aber DTSG nun doch erhalten. „Der Rest wird mit Spielern aus der zweiten Mannschaft aufgefüllt“, sagt Sahin. Und ergänzt: „Das ziehen wird jetzt durch. Schaffen wir den Klassenerhalt, ist es gut. Wenn nicht, dann ist das so.“

Wichtig wird für ihn sein, „in den sechs wichtigen Duellen gegen die Mannschaften unten zu punkten“, meint Sahin. Kurios: Noch vor dem Trainingsauftakt am Mittwoch, 21. Januar, bestreitet DTSG schon Freundschaftsspiele. „Die hatten wir als zweite Mannschaft angenommen“, sagt Sahin.

DJK Spvgg. Herten:

Als Achter steht die Truppe von Sascha Vitolins jenseits von Gut und Böse. „Ein bisschen klettern wollen wir noch“, gibt der Trainer als Ziel für die Rückrunde vor. Den dünnen Kader haben die Hertener mit zwei Neuzugängen aufgepeppt. Vom Klassengefährten DTSG kommt Yasin Baskurt in den Katzenbusch.

Neu ist zudem Philipp Eilert, der zuletzt im Gelsenkirchener Raum spielte. Beide verstärken den Mannschafts-Teil „Attacke“. Damit umfasst der Kader der Hertener 17 Feldspieler plus einen Torhüter. Trainingsauftakt ist am Dienstag, 8. Januar.

SV Vestia Disteln II:

Und auch die Distelner Reserve erlebt im Winter einen Umbruch. „Diesen wollten wir erst nach dem Saisonende machen. Das macht die Sache nicht leichter“, sagt Vestia-Trainer Christian Zimmermann. Nicht mehr dabei sind die älteren Spieler. Simon Triefenbach, Dennis Geimer und Dominik Zollhofer werden mit dem SuS Bertlich in Verbindung gebracht.

Mit unbekanntem Ziel haben sich Maik Krajewski und Rene Beetz verabschiedet. Der Trainingsauftakt war bereits am vergangenen Mittwoch. Am kommenden Sonntag greift die Vestia-Reserve bei den Stadtmeisterschaften der Zweit- und Drittvertretungen in der Halle an.

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