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Tore bejubeln möchten am Sonntag die Bezirksliga-Fußballer des SV Vestia. Foto: Michael Steyski

Fußball

SV Vestia misst sich Sonntag mit Verfolger SG Castrop

DISTELN - Tatsache: Mehr Spitzenspiel geht nicht in der Bezirksliga 9. Am Sonntag trifft Spitzenreiter SV Vestia auf eigener Anlage auf den ersten Verfolger SG Castrop-Rauxel (Anstoß: 15 Uhr, Fritz-Erler-Straße).

„Nach so einer Pause ist es immer schwierig zu sagen, wo man steht“, sagt Vestia-Trainer Roman Stöckl. Wobei die fünfwöchige Vorbereitung vielversprechend verlief für Vestia. „Aufgrund von Krankheitsfällen sind wir die erste Woche zwar nur schleppend hereingekommen, danach lief’s richtig gut. Mittlerweile sind alle körperlich voll da. Mit der Bereitschaft und der Intensität sind wir absolut zufrieden“, sagt Stöckl.

An das Hinspiel hat Stöckl nicht die allerbesten Erinnerungen. „Eine von unseren drei Niederlagen war absolut verdient. Das war das 0:3 in Castrop“, sagt Stöckl. Wohl weiß er auch, dass er damals auf etliche Leistungsträger wie etwa die beiden Mittelfeld-Antreiber Philip Umierski und Kevin Kenzlers verzichten musste. Klar ist: Die Hausherren wollen ihr Spiel durchdrücken. „Da ist es egal, wer der Gegner ist. Wir wissen, was wir können“, sagt der Trainer.

Seine junge Mannschaft muss sich gegen robuste Castroper behaupten. Die SG hatte in der Vorbereitung gute Ergebnisse, aber auch zwei Niederlagen gegen Viktoria Kirchderne (2:3) und Mengede 08/20 (1:4). Zuletzt glückte ein 3:2 gegen Genclikspor Recklinghausen.

Diesmal hat Stöckl jedoch ein Luxusproblem. „Für Sonntag habe ich 20 Spieler. Das ist Fluch und Segen zugleich. Da müssen wir den einen oder anderen Spieler enttäuschen, der sich Hoffnungen für die Start-Elf macht“, sagt er. Klar ist: Er wird der zweiten Mannschaft personell unter die Arme greifen. „Da werde ich mich aber noch mit Trainer Christian Zimmermann absprechen“, sagt Stöckl. Fehlen wird allerdings Torwart Jonas Weeke, der sich in den Urlaub verabschiedet hat. Somit wird Mark Mahlmeister das Vestia-Gehäuse hüten. Timo Schumski befindet sich bereits wieder im Trainingsbetrieb, ein Einsatz am Sonntag würde aber zu früh kommen.

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