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Distelns Louis Sliwa (r.) übernimmt hier den Ball vor seinem Stuckenbuscher Gegenspieler. Foto: Müßner

Fußball

SV Vestia nimmt Hürde in Stuckenbusch mit 3:0

RECKLINGHAUSEN - Bezirksliga-Spitzenreiter SV Vestia hat einen weiteren Schritt zum Bezirksliga-Aufstieg getätigt. Die Distelner setzten sich bei den Sportfreunden Stuckenbusch mit 3:0 (1:0) durch.

Für Vestia-Übungsleiter Roman Stöckl zählen indes natürlich nur noch Siege: „Wir müssen unsere Spiele gewinnen, unsere Hausaufgaben machen und das haben wir heute seriös gemacht.“ Dabei legte die Vestia gleich richtig los. Nach dem Anstoß ging alles ganz schnell. Kevin Kenzlers legte auf für Jan-Niklas Lobert, der zum vermeintlichen 1:0 einnetzte. Doch Schiedsrichter Tim Schmidt entschied auf Abseits und gab den Treffer nicht.

Zu unrecht, wie Vestias Trainer Roman Stöckl meinte: „Da hatte der Schiedsrichter einen Wahrnehmungsfehler. Ich glaube, alle haben gesehen, dass es ein klares Tor war. Ein ganz reguläres Tor, welches uns hier natürlich nach 17 Sekunden schon Tür und Tor geöffnet hätte.“ So musste sich die Stöckl-Elf bis zur 39. Minute gedulden, ehe sie den Führungstreffer durch Maurice Pagels bejubeln durften. Mit dem 1:0 ging es dann auch in die Pause.

• SF Stuckenbusch:

Eßmann - Bock, Erdeljan, Makarchuk, Sherzad (62. Mahmud), Kapusuz, Aldibas, Altay (68. Simmer), Ganiu, Desem (70. Korte), Wittig

• SV Vestia Disteln:

Weeke - Gläßer (69. Makowski), Schmitz, Landwehr, Kenzlers, Müller (35. Schumski), Janicki, Karrasch (82. Arik), Pagels, Lobert, Sliwa

Im zweiten Durchgang zeigten sich die Distelner noch spielbestimmender, wobei von den Hausherren bereits in der ersten Hälfte nie wirklich Gefahr ausging. „Wir wussten, dass, wenn wir das 1:0 erzielen, wir es wahrscheinlich hier auch runterspielen werden. Und das haben wir auch gemacht“, so Stöckl, dessen Team die Partie durch einen Doppelschlag in der 63. und 66. Minute vorentschied. Erst war es erneut Maurice Pagels, der nach einem von Phil Janicki hereingebrachten Eckball per Kopf auf 2:0 erhöhte, danach markierte der eingewechselte Timo Schumski mit einem Schlenzer ins lange Eck das 3:0. Dabei blieb es.

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