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Einen Tick zu spät kommt hier Distelns Philipp Langer (l.) gegen DTSG-Akteur Milout Farouk. Foto: Lechtenböhmer

Fußball

Vestia-Reserve gewinnt Lokalduell gegen DTSG mit 5:0

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DISTELN - Wichtige Punkte zum Klassenerhalt hat die Reserve des SV Vestia gesammelt - mit dem 5:0 (2:0) im Lokalduell gegen DTSG Herten.

Die Hausherren wurden im Derby von einigen Akteuren aus dem Bezirksliga-Kader verstärkt und waren somit auch klar spielbestimmend. Bei widrigen Wetterverhältnissen sorgte Dariusz Reimann nach sechs Minuten für die frühe Vestia-Führung – 1:0. Mit dem Blitzstart spielte es sich für die Gastgeber deutlich leichter. Zudem sorgten die Gäste über 90 Minuten gesehen nur sporadisch für Torgefahr.

Vestia-Torwart Marco Magga wurde in den ersten 45 Minuten kein einziges Mal gefordert. Lediglich bei Freistößen und Ecken beschworen die Gäste einen zarten Hauch von Torgefahr. „Bei Standardsituationen kann immer etwas passieren. Da muss die Kugel nur einmal durchrutschen“, weiß Vestia-Trainer Zimmermann, dessen Mannschaft nach etwas mehr als einer Viertelstunde auf 2:0 erhöhte. Bezirksliga-Leihgabe Simon Brömmelhaus sorgte für die komfortable Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel änderte sich am Spielverlauf herzlich wenig. Die Distelner dominierten das Spiel nach Belieben. Spielerische Glanzpunkte setzte die Zimmermann-Elf allerdings nicht. Tore fielen dennoch. Immer wenn es bei den Hausherren schnell nach vorne ging, war es um die DTSG-Abwehr geschehen. Dariusz Reimann markierte nach exakt einer Stunde das 3:0 und schnürte damit seinen Doppelpack. „Dariusz hat viel geackert und hat sich für seine Leistung belohnt“, lobt „Zimbo“ seinen Doppelpacker. Kurze Zeit später erhöhte Philipp Langer mit seinem schwachen linken Fuß auf 4:0 (63.).

• SV Vestia Disteln II:

Magga – Langer (73. Woiczech), Rühl, Koca, Bartsch, Burdich, Brömmelhaus, Lütkemeier (25. Kolk), Katnik, Reimann (75. Gerlach), Mach

• DTSG Herten:

Korkmaz – Sahin (52. Demir), Karabacak, Handt, Gür, Özdemir, U. Gökkaya, Türkmen, V. Gökkaya, Farouk, Telli (46. Duman)

In der Folgezeit ließen die Distelner den Ball in den eigenen Reihen laufen und starteten nur noch selten gefährliche Vorstöße in den DTSG-Strafraum. Kein Wunder – die Orkanböen machten es den Vestianern nicht unbedingt leichter. Nach 80 Minuten kam die DTSG dann doch noch zu einem gefährlichen Torabschluss. Bünyamin Türkmen setzte sich auf der linken Seite durch, bahnte sich seinen Weg in den Strafraum und blieb schlussendlich aber an den Fingerspitzen von Vestia-Keeper Marco Magga hängen (80.). Eine Minute vor Schluss sorgte Simon Brömmelhaus mit seinem zweiten Treffer für das 5:0 (89.). Dabei blieb's.

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