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Die Freude über einen Treffer schreien hier die Distelner Philipp Müller (r.) und Simon Brömmelhaus heraus. Foto: Holz

Fußball

SV Vestia schlägt die SG Suderwich mit 4:0

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DISTELN - Da die erhoffte Schützenhilfe des SC Hassel (0:4 gegen BWW Langenbochum) ausblieb, steht der SV Vestia Disteln nach dem 4:0 (2:0) gegen die SG Suderwich weiter mit einem Punkt Rückstand auf die Blau-Weißen an zweiter Position.

Wären die Schützlinge von Roman Stöckl auch nach dem letzten Spieltag Zweiter, dürften sie eine Aufstiegs-Relegation spielen. „Wir haben sehr gut kombiniert und Suderwich schon früh den Zahn gezogen“, lobte Stöckl den Tabellenzweiten. Vor allem einer seiner Spieler tat den Gästen aus Recklinghausen weh: Torjäger Philipp Müller.

Gerade einmal 180 Sekunden waren an der Fritz-Erler-Straße gespielt, als Vestias Torjäger nach Vorarbeit von Kevin Marc Kenzlers SG-Schlussmann Dominic Kandziora keine Abwehrchance ließ. Ein Aufbäumen der Gäste blieb in der Folgezeit aus. „Wir haben alles vermissen lassen, was wir uns vorgenommen haben“, haderte SG-Coach Nassir Malyar nach den 90 einseitigen Spielminuten. „Das war für sie nur ein Trainingsspiel.“

Müller markiert das 2:0

Eines, in dem die Mannschaft von Roman Stöckl den Fuß auf dem Gaspedal ließ und sich etliche Chancen herausspielte. Abermals Müller und auch Timo Schumski verpassten es jedoch, den Vorsprung auszubauen, weil Kandziora oft zur Stelle war. Dessen Gegenüber Mark Mahlmeister erlebte hingegen einen ruhigen Nachmittag. Im gesamten Spielverlauf schoss Suderwich nur zwei Mal aufs Distelner Tor. Für Vestias 2:0-Führung musste ein ruhender Ball herhalten. Aus zentraler Position setzte Müller den Ball aus 18 Metern unhaltbar in die Maschen (18.).

• SV Vestia Disteln: 

Mahlmeister - Gläßer, Schmitz, Karrasch (82. Arik), Kenzlers, Kruppa, Müller, Brömmelhaus (89. Lobert), Janicki, Schumski (78. Makowski), Sliwa

• SG Suderwich:

Kandziora - Eggermann, Augustin, York, Toskaj, Szatka, Kämper, Grad, Arndt, Mlodoch, Özkaya (78. Dwinger)

In der zweiten Halbzeit änderte sich am Kräfteverhältnis auf dem Spielfeld nichts. Disteln gab den Ton an, die SGS reagierte. Und sie musste weitere Rückschläge hinnehmen. Erst erhöhte Schumski auf 3:0 (52.), dann köpfte Kenzlers zum 4:0 ein (59.). Distelner Fans legten sich schnell fest: „Sie schießen sich für die Relegation ein.“ Am Ende kassierten die Gäste noch zwei Platzverweise. Erst gab es die Gelb-Rote Karte für Matthias Szatka (70., wiederholtes Foulspiel), dann die Rote Karte für Denis Toskaj (90.+2) nach grobem Foulspiel.

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