Fußball

SV Vestia schließt Hinrunde mit einem Knallerspiel ab

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DISTELN - Nach dem Derby (0:3 gegen BWW Langenbochum) steht dem Bezirksligisten SV Vestia zum Hinrunden-Abschluss das nächste Knallerspiel ins Haus. Die Distelner empfangen am Sonntag um 14.30 Uhr als Spitzenreiter den Dritten Erler SV.

Dann kommt es zum Aufeinandertreffen der besten Torjäger der Liga. Distelns Philipp Müller steht mit 14 Treffern auf dem zweiten Rang. Noch besser hat der Gelsenkirchener Fabrice Meinert geknipst. Für den ESV-Angreifer stehen bereits 18 Tore zu Buche. „Die Erler haben nicht nur Meinert. Auch Tim Sodat oder Robin Hermans über die Außenbahnen sind gefährlich“, weiß Vestia-Trainer Roman Malsewski. Hermans war es, der zuletzt das entscheidende 1:0 gegen den FC/JS Hillerheide markierte.

Deswegen sei auch das A und O, die Erler Offensive weit weg vom Distelner Tor zu halten. „Wir wollen sie hinten beschäftigen“, sagt Malasewski. Vom Gegner hat er eine hohe Meinung. „Die Erler waren in der letzten Saison schon fußballerisch gut, haben sich noch gut verstärkt. Von vielen Experten wurde vor der Saison auch erwartet, dass sie oben mitspielen werden“, sagt der Vestia-Coach.

Dass die Hausherren zum dritten Mal in Folge mit 0:3 verlieren werden – wie zuvor gegen SF Stuckenbusch und BWW Langenbochum –, das schließt Malasewski aus. Zumal die Hertener einen großen Anreiz haben. „Mit einem Sieg könnten wir die Hinrunde der letzten Saison noch toppen“, weiß Malasewski. In der vergangenen Spielzeit sammelten die Distelner 33 Zähler, diesmal könnten es sogar 34 Punkte werden.

Sliwa fällt mit Muskelfaserriss aus

Allerdings ist der SV Vestia personell durchgeschüttelt. „Unser Physio Dominik Braun hatte mehr Spieler auf der Liege als ich auf dem Trainingsplatz“, meint Malasewski. Definitiv nicht an Bord ist Louis Sliwa, der sich beim Aufwärmen in Suderwich einen Muskelfaserriss zugezogen hat.

Auch Simon Brömmelhaus (Kapselverletzung im Sprunggelenk) wird ausfallen. Mit muskulären Problemen schlägt sich Jan-Niklas Lobert herum – Einsatz mehr als fraglich. Ob Routinier Mesut Karabacak wegen Arbeit fehlt, ist noch nicht geklärt. Auf jeden Fall hätten Youri Gläßer und Phil Janicki ihre Sache zuletzt in Suderwich bei ihrem Startelf-Debüt gut gemacht.

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