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Wurde elfmeterreif gelegt: Vestia-Stürmer Philipp Müller (2.v.r.). Foto: Michael Steyski

Fußball

SV Vestia strauchelt bei Westfalia Gelsenkirchen mit 2:3

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GELSENKIRCHEN - Den Bezirksliga-Spitzenreiter SV Vestia hat's erwischt. Die Distelner gingen mit dem 2:3 (1:3) bei Westfalia Gelsenkirchen leer aus.

Auf Gelsenkirchener Asche brauchten die Gäste von Trainer Roman Stöckl, um ins Spiel zu finden. Nach 15 Minuten geriet der Spitzenreiter in Rückstand. Einen Westfalia-Eckball köpfte die Deckung aus der Gefahrenzone. Doch kam die Kugel ein zweites Mal hoch vors Tor, Alper Merdivan wuchtete diese aus fünf Metern zum 1:0 in die Maschen.

Anschließend fanden die Distelner besser ins Spiel. Nicht unverdient fiel das 1:1. Jan-Niklas Lobert wurde auf der rechten Seite frei gespielt. Erst ließ Lobert Torwart Fabian Maraun ins Leere rutschen, schob dann den Ball ins lange Eck (30.). Kurz danach hätte der Spitzenreiter in Führung gehen müssen. Philipp Müller wurde klar im Strafraum gelegt. Warum Schiedsrichter Michael Schulz – 2018 Schiedsrichter des Jahres im Fußball-Kreis Hagen/Ennepe – den Tatort auf die Strafraumlinie verlegte, wird sein Geheimnis bleiben. Auf jeden Fall nutzten die Gäste den Freistoß nicht.

Wenig später verloren die Distelner in der Vorwärts-Bewegung den Ball. Nach einem Gelsenkirchener Querpass hätte Louis Sliwa klären können. Problem nur: Mit falschem Schuhwerk servierte er den Ball Furkan Kocagöz vor die Füße, der diesen aus vier Metern zum 2:1 nutzte (40.).

Zwei Minuten später gab’s die nächste Szene, wo Stöckl einen Elfmeter sah. Nach einem Freistoß soll Pagels im Strafraum am Trikot herunter gerissen worden sein. Daniel Schmitz wollte den Abpraller ins Tor schießen, bekam dabei einen Tritt in die Wade. Die Hausherren starteten einen Konter, den die Distelner auf Kosten einer Ecke klärten. Den Eckball drückte Lukas Borutta per Fuß zum 3:1 ins Netz (43.) – Halbzeit.

• Westfalia Gelsenkirchen:

Maraun - Awanchiri, Krömmelbein, Kocagöz (89. Yilmaz), Borutta (86. Madenci), Van, Renneberg, Fetsch (63. Gendreizig), Merdivan, Zacharias, Lück

• SV Vestia Disteln:

Mahlmeister - Brömmelhaus, Gläßer, Schmitz (55. Umierski), Kenzlers, Müller, Pagels, Schumski (72. Makowski), Karabacak (55. Janicki), Lobert, Sliwa

In Abschnitt zwei probierte die Vestia alles, ohne sich die zwingenden Chancen zu erarbeiten. Zwei gute Möglichkeiten vergaben Müller und Janicki jeweils aus 13 Metern.„Die Gelsenkirchener haben aber alles reingeworfen“, sagt Stöckl. Es langte lediglich noch zum Distelner 2:3, das Kevin Kenzlers per Kopf markierte (81.).

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