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Im Kopfballduell: Distelns Kevin Kenzlers (l.) mit seinem Schweriner Gegenspieler. Foto: Lechtenböhmer

Fußball

SV Vestia tritt Sonntag zur Relegation in Rheda-Wiedenbrück an

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DISTELN - Am Sonntag gilt's für den Bezirksliga-Vizemeister SV Vestia: Um 15 Uhr steht das erste Relegationsspiel zur Landesliga an. In Rheda-Wiedenbrück treffen die Distelner auf den FC Bad Oeynhausen.

Natürlich hofft Trainer Roman Stöckl, dass viele Fans seine Mannschaft unterstützen. „Wir gehen entspannt ins Spiel. Für uns ist das ein Bonus. Wenn wir das Spiel gewinnen, haben wir trotzdem noch nichts erreicht“, sagt Stöckl im Hinblick auf weitere Relegationsspiele. Und fügt hinzu: „Die Jungs haben richtig Bock.“

Den Gegner durfte sich Stöckl bereits am vergangenen Donnerstag in Emsdetten anschauen – mit zahlreichen Spielern aus seinem Kader. Im Münserland setzte sich der FC Bad Oeynhausen in der ersten Runde gegen den TuS Haltern II mit 4:3 nach Verlängerung durch. Die Distelner hatten bekanntlich in der ersten Runde ein Freilos erwischt.

"FC Bad Oeynhausen ist physisch sehr präsent"

In der Halbzeit erwartete der Vestia-Übungsleiter, dass die TuS-Reserve das Rennen machen würde. Doch sah er, wie der FC Bad Oeynhausen nach dem Wechsel die Schlagzahl erhöhte. „Die sind physisch sehr präsent“, sagt Stöckl. Die FC-Truppe war auch in der Verlängerung stärker, gewann am Ende nicht unverdient. Lediglich 15 Gegentreffer kassierte der FC mit seinen groß gewachsenen Innenverteidigern im Ligenbetrieb – und nur eine Saisonniederlage. Die war allerdings entscheidend am letzten Spieltag.

Da gab’s eine 2:3-Niederlage gegen den Verfolger TuS Bruchmühlen, der noch vorbeizog. Der Gegner spielt im klassischen 4-4-2-System. Das Sturm-Duo bilden der umtriebige Hashem Celik, flankiert von Jeger Khuim Hamid Ghauem. Systembedingt bietet der Gegner im Mittelfeld Räume an. „Wir selbst müssen unser Spiel nicht großartig umstellen. Wir haben Antworten und Lösungen, wenn der Gegner so spielt“, meint der Vestia-Trainer.

Umierski fällt verletzt aus

Der SV Vestia bestreitet sein Relegationsspiel am Sonntag in der TSG-Kampfbahn, Reinkenweg 13, 33378 Rheda-Wiedenbrück.

Für die komplette Relegationsrunde fällt Kapitän Philip Umierski verletzt aus. Auf Distelner Seite gibt’s leichte Hoffnung, dass sich Torwart Jonas Weeke nach einer Verletzung wieder fit meldet. Das wäre auch wichtig in Hinblick auf ein weiteres Relegationsspiel. Denn Mark Mahlmeister, von Beruf Lehrer, geht am Sonntag auf Klassenfahrt. Zudem fallen Simon Rühl (Kurzurlaub) und Mesut Karabacak (Arbeit) aus.

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