+
Enttäuscht hocken die Distelner Timo Schumski (l.) und Philipp Müller nach dem Abpfiff auf dem Platz. Foto: Michael Steyski

Fußball

SV Vestia verliert Relegationsspiel gegen FC Bad Oeynhausen mit 0:2

  • schließen

RHEDA-WIEDENBRÜCK - Auch in der kommenden Saison geht der SV Vestia in der Bezirksliga auf Torejagd. Der Vizemeister unterlag in der Aufstiegs-Relegation dem FC Bad Oeynhausen mit 0:2 (0:2).

Der Gegner spielte körperbetont, gewann mehr Zweikämpfe. Und hatte in Schiri Marius Lehmann auch einen „Verbündeten“. Als Louis Bierbaum in der achten Minute rüde Vestia-Stürmer Philipp Müller ummähte, wäre eine Gelbe Karte fällig gewesen. Diese holte sich Bierbaum später für ein weiteres Foulspiel ab.

Und dann kam die 52. Minute. Unstrittig war die Gelbe Karte, die Kevin Kenzlers für sein Foul an Bierbaum bekam. Doch stand der FC-Akteur schnell wieder auf, Auge in Auge mit Kenzlers – und stieß diesen weg. Eine Verwarnung bekam Bierbaum nicht. Drei Minuten später wurde er von seinem Trainer ausgewechselt. „Ein Schelm, der Böses denkt“, meint Stöckl mit einem Augenzwinkern.

Distelner leisten sich Fehlpässe im Aufbau

Dabei kamen die Distelner gar nicht mal schlecht in die Partie, hatten in der Anfangsphase mehr Ballbesitz. Damit konnte die Vestia-Truppe allerdings nichts anfangen. Fehlpässe vor allem im Spielaufbau machten es dem FC Bad Oeynhausen leicht, den Kontrahenten vom Strafraum fernzuhalten. Um es vorwegzunehmen: Erst in der 41. Minute hatten die Distelner ihren ersten Torschuss. Maurice Pagels probierte es aus 17 Metern, der Ball landete genau in den Armen von Torwart Fabian Wiemann.

Da stand es bereits 0:2. Mit einem Doppelschlag stellte FC-Stürmer Tim Möller praktisch die Weichen. Zunächst wusste sich Vestia-Kapitän Daniel Schmitz in der 25. Minute nur mit einem Foul an Hashem Celik zu helfen. Möller nahm aus 19 Metern Maß, hob den Ball über die Mauer hinweg hoch in das Distelner Gehäuse – unhaltbar für Schlussmann Mark Mahlmeister.

Doppelpack von Tim Möller

Nur eine Minute später zog Möller in Manier eines Arjen Robben von der rechten Seite in die Mitte, zog an zwei Gegenspielern vorbei und dann den Ball flach ins kurze Eck. 0:2 war dann auch der Pausenstand. Trainer Stöckl reagierte, brachte mit Jan-Niklas Lobert für Jannick Landwehr einen offensiveren Mann. Doch auch mit Lobert kam keine Durchschlagskraft ins Distelner Spiel. Lediglich eine gute Doppelchance sprang für den Anschlusstreffer heraus. Erst landete ein abgefälschter Schuss von Robin Karrasch knapp neben dem FC-Gehäuse (57.). Die anschließende Ecke brachte Müller hoch vors Tor. Doch sprang der Kopfball von Lobert deutlich über die Querstange.

• SV Vestia Disteln:

Mahlmeister - Gläßer, Schmitz (63. Makowski), Landwehr (46. Lobert), Kenzlers, Müller, Janicki (63. Brömmelhaus), Karrasch, Pagels, Schumski, Sliwa

• FC Bad Oeynhausen:

Wiemann - Reimer, Richter, Sahitaj, Bobe, Celik (63. Hamid Ghauem), Möller (74. Mühlmeier), Ammo, Czinski, Bierbaum (55. Cuwalsky), Valldorf

Danach bemühte sich die Stöckl-Elf, doch lief die Zeit weg. In der Schlussphase hatte der FC Bad Oeynhausen Chancen, per Konter auf 3:0 zu stellen. Die beste Möglichkeit besaß der eingewechselte Jeger Khuin Hamid Ghauem. Seinen Drehschuss aus zwölf Metern lenkte Mahlmeister mit den Fingerspitzen über die Latte (89.).

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Alle müssen vom Fahrrad runter bis auf Frau Westermann: Schild irritiert - die Lösung überrascht
Alle müssen vom Fahrrad runter bis auf Frau Westermann: Schild irritiert - die Lösung überrascht
Drastische Änderungen und gestrichener Support: WhatsApp 2020
Drastische Änderungen und gestrichener Support: WhatsApp 2020
Mareile Höppner: Höschen-Blitzer bei „Promi Shopping Queen“ - Hat das sonst keiner gemerkt?
Mareile Höppner: Höschen-Blitzer bei „Promi Shopping Queen“ - Hat das sonst keiner gemerkt?
Skandal-Model provoziert erneut - Schauen Sie das Busenblitzer-Foto lieber an, bevor es gelöscht wird
Skandal-Model provoziert erneut - Schauen Sie das Busenblitzer-Foto lieber an, bevor es gelöscht wird
Handball-EM 2020: So sehen Sie das Finale heute live im Free-TV und im Live-Stream 
Handball-EM 2020: So sehen Sie das Finale heute live im Free-TV und im Live-Stream 

Kommentare