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Traf für den SV Vestia gleich doppelt: Marius Kruppa (M.).

Fußball

SV Vestia verteidigt Spitzenplatz mit 6:3-Erfolg

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GELSENKIRCHEN - Letztlich war's ein überzeugender Sieg, den Bezirksliga-Spitzenreiter SV Vestia beim SV Horst-Emscher II einfuhr. Mit 6:3 (3:0) setzten sich die Distelner durch.

Zunächst tasteten sich beide Mannschaften ab. „Horst-Emscher hat das gut gemacht, spielte diszipliniert“, lobt Malasewski den Gegner. Mit der ersten Torchance gingen die Gäste aber in Führung. Louis Sliwa verwandelte einen Eckball direkt zum 1:0 (27.). Den schönsten Angriff des Tages über Müller, Kenzlers und Brömmelhaus schloss Marius Kruppa aus sechs Metern zum 2:0 ab (37.). Und mit dem Pausenpfiff verlängerte Jan-Niklas Lobert einen langen Ball per Kopf genau zu Philipp Müller, der auf 3:0 erhöhte.

Was sollte für den Tabellenführer noch schiefgehen? Einiges. Das fing in der 50. Minute an. Da zog Jannick Landwehr seinen Gegenspieler Tobias Rimböck im eigenen Strafraum herunter. „Das war ein berechtiger Elfmeter“, meint Malasewski. Diesen verwandelte Kevin Wrede zum 1:3 (51.). Kurz danach stand es 2:3. Nach Querpass schob Rimböck ein.

Die Distelner wackelten. „Die folgenden acht Minuten waren richtig wild, ohne aber das der Gegner die Chance zum 3:3 hatte“, berichtet Malasewski. Ein laut Mala-sewski „Geniestreich“ von Marius Kruppa sorgte für die Entscheidung. In Höhe der Mittellinie ließ Kruppa zwei Gegenspieler überragend aussteigen, legte auf Lobert, der den Torwart umkurvte und das Distelner 4:2 markierte (69.).

SV Horst-Emscher II:

Montberg - Lantermann, Foelting (80. Rapisardi), K. Simsek, Dechering, Aydin, Heidenreich, Kalayci, Mayrahn (46. Rimböck), Wrede (52. Isleyen), I. Simsek

SV Vestia Disteln:

Krystek - Karrasch, Landwehr (84. Rühl), Kenzlers (77. Makowski), Kruppa, Müller, Brömmelhaus, Pagels, Karabacak, Lobert (70. Arik), Sliwa

Schiedsrichter:

Tobias Krüger

Zuschauer:

70

Bes. Vork.:

keine

„Damit war die Kampfkraft des Gegners gebrochen“, sagt der Vestia-Coach. Drei Minuten später schob Kruppa einen Karrasch-Pass zum 5:2 ein, eine weitere Minute später spielte Müller seine Schnelligkeit aus, drosch die Kugel ins kurze Eck zum 6:2 (73.). Einen weiteren Abwehrschnitzer erlaubten sich die Gäste in der 87. Minute. Der Ball kam zu Moritz Heidenreich, der diesen aus 18 Metern in den Knick schoss zum 3:6. Das war dann auch das Endresultat.

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