Fußball

SV Vestia verteidigt Tabellenführung mit 5:0-Erfolg in Marl

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MARL - Das war eindrucksvoll: Mit dem 5:0 (3:0) beim FC Marl hat Bezirksligist SV Vestia eindrucksvoll die Tabellenspitze verteidigt.

Während die Distelner damit weiter mit drei Punkten Vorsprung auf den Erler SV an der Tabellenspitze bleiben, rutschte Marl durch die fünfte Niederlage im fünften Heimspiel auf Rang zwölf ab und mussten den zweiten Trainerrücktritt innerhalb weniger Wochen verkraften, Jörg Wloch hatte seinen Rückzug der Mannschaft schon vor der Partie mitgeteilt. Er hatte dadurch einen Impuls setzen wollen, aber das ging schief.

Disteln hatte nach zwei Minuten schon die erste gute Gelegenheit, aber Philipp Müller hatte (noch) kein Glück. Danach hielten die Gastgeber die Vestia ganz gut vom eigenen Tor weg. „Da haben wir uns vorne nicht gut bewegt“, sagte Roman Malasewski hinterher. Das machte Philipp Müller dann besser. Mit einer Körpertäuschung im Sechzehner ließ er die Innenverteidiger Maximilien Buhl und Mike Wloch ins Leere laufen, sein Schussversuch rutschte zwar ab, fand aber Melih Arik, der zum 1:0 vollendete (28.). Was dann passierte, nannte Malasewski die "Psychologie des Fußballs“. „Marl hatte sich noch gar nicht richtig geschüttelt, da stand es schon 3:0 für uns“, so der Coach.

Ein langer Diagonalball kam zu Louis Sliwa auf der linken Seite, seine Hereingabe verpasste Müller in der Mitte, aber hinter ihm wartete noch Simon Brömmelhaus – 2:0 (31.). Die Marler reklamierten erfolglos auf eine Abseitsstellung – wie auch bei Distelns Treffer Nummer drei. Sliwa flankte von links, am langen Pfosten legte Brömmelhaus nochmal quer auf Torschütze Müller (33.).

Weeke lenkt Ball an die Latte

Nach dem Seitenwechsel hätte Arik, der Florian Kwiatkowski den Ball abzujagen versuchte, fast ein Eigentor erzielt, aber Keeper Jonas Weeke lenkte das Leder noch an die Latte (50.). Ansonsten verpufften die Offensivbemühungen der Gastgeber, während Disteln bei besser Chancenverwertung die Führung hätte ausbauen können.

Das verpassten Brömmelhaus (57.), Kevin Kenzlers (59.) und auch Müller. Der Stürmer wurde von FC-Keeper Khaled Aydin elfmeterreif gefoult, trat selbst an, aber der Ball prallte vom Innenpfosten zurück ins Feld (64.). aber Müller durfte wenig später doch noch einmal jubeln, nachdem Mesut Karabacak ihn in die Tiefe geschickt hatte, traf der Goalgetter zum 4:0 (70.) für Disteln. Kapitän Philip Umierski stellte den 5:0-Endstand her (87.).

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