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Wurde elfmeterreif gelegt: Vestia-Stürmer Philipp Müller (2.v.r.). Foto: Michael Steyski

Fußball

SV Vestia verteidigt Tabellenspitze mit 2:0-Erfolg gegen SV Zweckel

DISTELN - Weiter von der Tabellenspitze grüßen die Bezirksliga-Fußballer des SV Vestia. Zwar gelang den Distelnern gegen den SV Zweckel keine Glanzleistung, wohl aber ein verdienter 2:0 (2:0)-Erfolg.

Weder für den neutralen Beobachter noch für Vestia-Coach Roman Malasewski war es ein Fußballfest. Gar von „der bisher schlechtesten Saisonleistung“ sprach Malasewski, der dabei die gesamte Mannschaft in die Pflicht nahm. „Zu uninspiriert, zu ideenlos“, fügte Malasewski an. Gesehen hatte er starke erste zwanzig Minuten der Vestia, die dem Gegner gleich die Marschroute vorgab: In Richtung Gladbecker Gehäuse. Philipp Müller war der erste, der es aus spitzem Winkel probierte. Torhüter Benjamin Ertürk parierte zur Ecke. Lange musste auf das reguläre 1:0 nicht gewartet werden: Louis Sliwa wurde auf dem linken Flügel auf die Reise geschickt, der gleich den mitgelaufenen Simon Brömmelhaus per Flachpass in der Mitte bediente - 1:0 (10.).

Zwar waren die Distelner fortan um Spielkontrolle bemüht, jedoch setzte mit laufender Spieldauer Lethargie ein. Zugunsten der bis dahin nicht am Spielbetrieb teilnehmenden Gäste: Nach Fehler im Spielaufbau steckte Zweckels Haris Imsirovic sehenswert per Hacke auf den durchgestarteten Mohammad Sahebzada durch. Seinen Flachschuss parierte Keeper Jonas Weeke per Fußabwehr. Gefährlich vor das gegnerische Tor kam die Vestia noch doppelt durch Umierski, die Führung erhöhte letztlich Melih Arik Hand in Hand mit dem Pausenpfiff. Nach einem Eckball rutscht die Kugel durch zum Innenverteidiger, der aus sieben Metern Torentfernung per Volleyabnahme zum 2:0 einnetzte (45.+2).

Aufholjagd der Zweckeler bleibt aus

Wer in Durchgang zwei eine Aufholjagd der Gäste erwartete, wurde schwer enttäuscht. Lange Bälle in die spitze war das Allheilmittel, was keinerlei Wirkung zeigte bei einer sicher stehenden Distelner Defensive. An das Tor angenähert hatte sich lediglich der eingewechselte Pascalis Terzis. Er probierte es nach eben solchem Diagonalball aus 25 Metern. Belohnt wurde er immerhin mit einer Ecke, die nichts einbrachte.

• Tore:

1:0 Simon Brömmelhaus (10.), 2:0 Melih Arik (45.+2)

• SV Vestia Disteln:

Weeke - Karrasch (90.+2 Langer), Schmitz, Kenzlers, Müller, Umierski (80. Kruppa), Brömmelhaus, Arik, Makowski (54. Höbrink), Karabacak, Sliwa

• SV Zweckel:

Ertürk - Odrich (46. Terzis), Ayhan, Imsirovic, Kamberi, Musiolik, Filipovic, Hövel, Sahebzada (72. O. Öntürk), Schwers, M. Öntürk

• Schiedsrichter:

Erkan Inceoglu (Gevelsberg)

• Zuschauer:

105

• Bes. Vork.:

keine

Erst in den Schlussminuten nahm das Spiel etwas mehr an Fahrt auf: Simon Brömmelhaus visierte das lange Eck vom linken Strafraumrand an, verzog nur knapp. Und auch Philipp Müller hätte den Sack zumachen müssen, als er kurz vor dem Ende zwar am Gladbecker Keeper vorbeigeht, aber auch am Tor vorbeizielte.

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