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Distelns Stürmer Philipp Müller (l.) schaut zu, wie sein Mitspieler Marius Kruppa versucht, am Castroper Dennis Dannemann vorbei zu kommen. Foto: Engel

Fußball

SV Vestia will Spitzenplatz verteidigen

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DISTELN - Wenn man den Platz an der Sonne inne hat, möchte man auch dort länger bleiben. Nichts anderes möchte Bezirksliga-Spitzenreiter SV Vestia am Sonntag um 15 Uhr im Heimspiel gegen den SV Zweckel.

Vestia-Trainer Roman Malasewski machte sich am Tag der Deutschen Einheit auf den Weg nach Gelsenkirchen, schaute sich das Nachholspiel zwischen Genclerbirligi Resse und dem kommenden Vestia-Gegner SV Zweckel an. Ursprünglich wollte auch Co-Trainer Adrian Cetera mit, war aber kurzfristig privat verhindert. Eine Erkenntnis aus der 2:3-Niederlage bei Genclerbirligi Resse: Die Gladbecker operieren oft und gerne mit langen Bällen. Einer der Abnehmer ist Haris Imsirovic, der Top-Torjäger der Zweckeler.

„Logisch, dass wir ihn in den Griff bekommen müssen“, meint Co-Trainer Adrian Cetera. Generell ist der Gegner für ihn eher eine Wundertüte. Was aber normal sei, wenn der Gegner a) abgestiegen und b) neu formiert wurde. Das würde man an den Ergebnissen sehen. Die Zweckler kamen schlecht in die Saison, mit dem 0:6 in Langenbochum, dem 2:4 gegen die SG Suderwich und dem 2:8 in Erle. Das 2:2 in Rentfort war genauso eine Überraschung wie das 2:2 gegen die SG Castrop-Rauxel.

„Obacht“, meint Cetera. In der Bezirksliga dürfe man eh keinen Gegner unterschätzen. „Deswegen müssen wir von der ersten Minute an hoch konzentriert zu Werke gehen. Wir können den Gegner keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen“, betont Cetera. Aber der Kader ist immerhin voll.

Gut möglich, dass das Trainerteam sogar einige Spieler an die Zweitvertretung ausleihen wird. Kandidaten wären auf jeden Fall Youri Gläßer oder Phil Janicki. Nach längerer Pause könnten die Zwei Spielpraxis sammeln. Beim gestrigen Abschlusstraining übten die Distelner übrigens vermehrt Standard-Situationen. Aus gutem Grund: Fünf der acht Gegentreffer resultierten eben aus Eckbällen oder Freistößen. Auch der Torabschluss stand auf dem Plan.

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