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Visieren einen Heimsieg an: Mesut Karabacak (2.v.l.) und die Bezirksliga-Fußballer des SV Vestia Disteln.

Fußball

SV Vestia will zweitbeste Auswärts-Mannschaft knacken

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DISTELN - Sonntag erwartet Bezirksliga-Spitzenreiter SV Vestia eine schwierige Aufgabe. Die zweitbeste Auswärtsmannschaft, der FC Marl, stellt sich um 15 Uhr auf der Sportanlage an der Fritz-Erler-Straße vor.

Kleiner Rückblick: In Marl setzten sich die Distelner locker mit 5:0 durch. „Zu diesem Zeitpunkt stimmte es allerdings innerhalb der FC-Mannschaft nicht, sie hatten gerade einen Trainerwechsel“, erinnert sich Stöckl. Seit der Rückrunde läuft es aber bei den Marlern blendend. Zuletzt gewann der FC, der mittlerweile von Mani Mulai gecoacht wird, mit 6:0 gegen den FC/JS Hillerheide.

„Keine Frage, die Ergebnisse sprechen für sich. Deswegen werden die Marler bei uns mit breiter Brust auflaufen“, ist sich Stöckl sicher. Zumal sich der FC in der Winterpause verstärkt hat. „Und genau im wichtigen Bereich, nämlich ganz vorne“, weiß Stöckl. Yannik Goecke und Mahmut Tas sind bei den Marlern dazu gestoßen. Tas gelang zuletzt gegen die „Heider“ ein Doppelpack, Goecke traf einfach. Mittlerweile sind die Gäste zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga, sind auf fremden Plätzen erst ein einziges Mal leer ausgegangen.

Auf der anderen Seite wollen die Distelner ihre Heimbilanz aufpolieren. In der Heimtabelle liegen die Stöckl-Schützlinge auf dem zweiten Rang, drei Zähler hinter der SG Castrop-Rauxel. Was dem Vestia-Trainer ein wenig Probleme bereitet, ist die Personalsituation. „Bis auf Timo Schumski sind alle spielfit. Das ist Fluch und Segen zugleich, wenn man die Qual der Wahl hat. 20 Spieler machen es uns in der Trainingswoche schwer. Im Spiel haben wie aber auf der Bank viele Möglichkeiten, auf vieles zu reagieren“, sagt Stöckl.

Zumal sich ein Melih Arik seit dieser Woche wieder im Training befindet. „Nach seiner Verletzung hat er so trainiert, als sei er nie weggewesen. So haben wir eine Option mehr“, sagt Stöckl. Auch ein Joel Makowski hätte eine starke Trainingswoche hingelegt. Im Umkehrschluss heißt das auch: Stöckl wird der Vestia-Reserve im Kellerduell gegen den SC Herten unter die Arme greifen. „Wir können bis zu vier Spieler abgeben“, so der Vestia-Trainer.

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