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Einen nur kurzen Tumult gab's bei den Hallen-Stadtmeisterschaften. Udo Wolfsdorff, Ex-Abteilungsleiter bei BWW Langenbochum, fetzte sich verbal mit Schiri Christian Rübenstahl (l.) - und wurde von Ordnern nach draußen begleitet. Foto: Michael Steyski

Hallenfußball

DTSG präsentiert sich als guter Gastgeber

HERTEN - Als gute Gastgeber hat sich DTSG bei den Hallen-Stadtmeisterschaften der Senioren präsentiert. Letztlich ging der Titel an B-Ligist SuS Bertlich.

Diesmal blieb es auf der Tribüne relativ ruhig. Im letzten Jahr gab’s noch einen Tumult auf der Tribüne beim Spiel zwischen dem SV Vestia und BWW Langenbochum – mit einer längeren Unterbrechung. Auch aufgrund der Vorkommnisse bei der Feld-Stadtmeisterschaft mit Polizeieinsatz hatte Ausrichter DTSG extra einen Ordner-Dienst auf die Beine gestellt. „Die Jungs haben ihre Sache gut gemacht“, meint DTSG-Spielertrainer Serkan Sahin. Sauer war Sahin aufgrund des vorzeitigen Scheiterns seines Teams nicht. „Hauptsache, wir haben uns als Verein vernünftig präsentiert.“

Einmal mussten die Ordner doch eingreifen. Das war im Halbfinale zwischen dem SV Vestia und BWW Langenbochum. Der frühere BWWL-Abteilungsleiter Udo Wolfsdorff – mittlerweile Sportlicher Leiter bei B-Ligist VfL Resse 08 – legte sich nahe dem Spielfeldrand sitzend mit Schiri Christian Rübenstahl an. Das gipfelte darin, dass Wolfsdorff dem Unparteiischen Schläge angedroht haben soll. Rübenstahl rief den Ordnungsdienst, der Wolfsdorff nach draußen begleitete.

„Das Niveau war überschaubar, die Spiele waren aber spannend“, meint Zuschauer Jürgen Groothus, Jugendwart bei den Löwen-Basketballern. Dramatisch war’s im Finale, als B-Ligist SuS Bertlich gegen Titelverteidiger SV Vestia mit 2:0 führte, wenig später mit 2:3 in Rückstand geriet und am Ende doch mit 4:3 gewann. Neidlos erkannte BWWL-Abteilungsleiter Werner Sielaff den Erfolg an. „Dass die Bertlicher Stadtmeister geworden sind, war verdient“, sagt Sielaff. Ins gleiche Horn stieß BWWL-Trainer Dirk Kiefert. „Glückwunsch, den Titel habt ihr hoch verdient eingefahren“, gratulierte Kiefert SuS-Betreuer Thomas Droste.

Natürlich hätte Vestia-Coach Steven Gbur gerne den Titel aus dem Vorjahr verteidigt. „Wir haben aber im Finale zunächst um Gegentore gebettelt“, sagt Gbur. Dieser wähnte sich dann beim 3:2 auf der Siegerstraße. „Dass wir noch so zurückgekommen sind, das ist eine echte Hausnummer“, staunte Droste über seine Bertlicher „Mentalitäts-Monster“. Der Stadtmeister stellte auch den erfolgreichsten Schützen. Rhodarius Komossa markierte während des Turniers sechs Treffer. Auf dem zweiten Platz landete Langenbochums Michael Baryga mit vier Toren.

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