Handball

Doppeltes Wiedersehen für Westerholt

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HERTEN - Da hat der Deutsche Handball-Bund dem SV Westerholt einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Landesligist darf sein Heimspiel gegen den ASC Dortmund nicht am Samstag austragen.

Der Grund ist die Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark. Also müssen alle Vereine, bis hinunter zur 4. Kreisklasse, ihre Partien auf den heutigen Freitag oder Sonntag verschieben. Westerholts Übungsleiter Ralf Anischewski gewinnt der Verlegung eine positive Seite ab. „Ich finde es gut, auf einem Freitag zu spielen. Das ist fernab vom Fußball, da kommen sicher ein paar Zuschauer mehr“, sagt Anischewski.

Die Aufgabe sieht er als sehr interessant an. Um 20 Uhr ist in der Halle an der Kuhstraße Anwurf gegen den Tabellenvierten ASC Dortmund. Von den Bierstädtern hat der Westerholter Trainer eine hohe Meinung. „Gerade in der Breite ist der ASC sehr gut bestückt, hat alle Positionen doppelt besetzt und verfügt somit über eine homogene Truppe. Sie bringen etliche Spieler mit, die über Verbandsliga-Erfahrung verfügen“, sagt Anischewski.

Dreh- und Angelpunkt ist Mittelmann Marc-Andre Bradtke, der bereits in der Oberliga die Fäden gezogen hat. „Er ist der alles entscheidende Spieler. Seine Kreise müssen wir einengen“, sagt Anischewski. Mit Pascal Wix haben die Gäste einen hervorragenden Deckungsspieler im Mittelblock.

Ein Wiedersehen gibt es mit Stephan Prüfer. Der Linkshänder hat in der vergangenen Saison noch für die Westerholter gespielt, beackert nun die rechte Angriffsseite der Aplerbecker. Und auch der ASC-Trainer hat eine Westerholter Vergangenheit. Vor einigen Jahren hatte Henning Becker kurzfristig in der Verbandsliga das Sagen.

Zwar stehen die Westerholter aktuell als Zehnter nicht auf einen direkten Abstiegsplatz, haben aber das gleiche Punkteverhältnis wie der 14. ETG Recklinghausen. Und die kommenden Aufgaben haben es wahrlich in sich. Es folgen die Duelle mit den ersten Drei der Liga sowie dem Fünften.

Ein wenig Selbstvertrauen hat die Anischewski-Truppe mit dem 33:29-Testspielsieg gegen den Bezirksliga-Spitzenreiter HSG Rauxel (wir berichteten) gesammelt. „Keine Frage, der Sieg tat gut. Bei dem ein oder anderen Spieler hat man aber noch Defizite gesehen“, sagt der SVW-Trainer. Seine Schützlinge hätten gut trainiert, mit Michel Boss und Kai Schlottke stoßen zwei schnelle Außenspieler nach Verletzungspause wieder zum Team. Und auch David Tekath, der zuletzt wegen Prüfungen fehlte, ist wieder an Bord. „Wir sollten komplett sein“, sagt Anischewski.

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