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Für Marius Leibner und den SV Westerholt steht wieder ein Auswärtsspiel an.

Handball

Heim-Fluch soll bei den Westerholter Handballern am Samstag beendet werden

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AM BAHNHOF - Am Samstag soll bei den Landesliga-Handballern des SV Westerholt endlich der Heim-Fluch ad acta gelegt werden. Gegner um 19 Uhr in der Sporthalle am Bahnhof ist der TV Brechten.

Die eine Seite der Medaille: Die Dortmunder haben auswärts noch keinen Punkt mitnehmen können. Dreimal traten sie an, dreimal fuhren sie mit leeren Händen heim. Allerdings warteten dicke Brocken auf die Bierstädter. Zweimal haben sie ein Dortmunder Derby verloren, einmal beim Spitzenreiter Westfalia Herne nur mit einem Tor Differenz (25:26).

„Die Brechtener sind brettstark“, weiß Westerholts Trainer Ralf Anischewski, der sich den Gegner bereits zweimal angeschaut hat. „Wir wurden aber auch schon von denen beobachtet“, fügt Anischewski hinzu – man kennt sich ein Stück weit.

Auf der anderen Seite haben die Hertener zuhause noch kein Spiel gewinnen können. „Die Jungs können mit dem Heimdruck nicht so umgehen. Eigentlich sollte es ja umgekehrt sein, dass der Gegner durch die Atmosphäre geschwächt wird“, sagt Anischewski. Er hofft, dass seine Truppe endlich den Schalter umlegen kann. Allerdings muss der Coach eventuell auf einen Schlüsselspieler verzichten. Kreisläufer Marius Leibner liegt mit Grippe flach. „Er ist ein wichtiger Mann für uns“, betont Anischewski.

Dieser hat gehörigen Respekt vor dem gegnerischen Rückraum. Mit Fabian Gerlach haben die Brechtener einen überragenden Mittelmann, „der stark im Eins gegen Eins ist“, wie Anischewki weiß. Auf halblinks ist Alexander Sinkevitch kaum zu stoppen, auf halbrechts Linkshänder Marvin Hoffmann. „Da müssen wir aggressiv rangehen“, meint Anischewski. Die Gäste agieren mit einer offensiveren Deckung – entweder 5:1 oder sogar 4:2, wo zwei Rückraumspieler hoch weggenommen werden. „Das haben wir im Training geübt“, sagt Anischewski. Jetzt muss es nur noch umgesetzt werden. Schließlich könnten die Hausherren mit einem Sieg die Rote Laterne abgeben.

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