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Westerholts Simon Balke (r.) hat hier abgezogen, der Einsatz des Oer-Erkenschwicker Gegenspielers Marcel Brinkhaus kommt zu spät. Foto: Michael Steyski

Handball

Herren II und Herren III arbeiten in Westerholt Hand in Hand

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AM BAHNHOF - So kann es laufen in einem Verein: Bei den Handballern des SV Westerholt arbeiten mit den Herren II und den Herren III zwei Mannschaften Hand in Hand.

Als fünftes Rad am Wagen fühlt sich Team III um Spielertrainer Thomas Wolter im Verein keinesfalls. Die Dritte ist in der 2. Kreisklasse beheimatet, steht als Sechster mit 18:22 Punkten im Mittelfeld. „Durch sind wir noch nicht. Ein paar Punkte brauchen wir noch, um nicht abzusteigen“, sagt Wolter. Es gibt ja noch zwei Kreisklassen darunter. Am kommenden Wochenende werden aber keine Zähler dazukommen. Das Heimspiel gegen HTV Recklinghausen II ist abgesagt worden – mangels Masse. „Ich hätte nur vier Feldspieler zur Verfügung gehabt. Der Großteil ist, soweit ich weiß, bei der Endrunde im DHB-Pokal“, sagt Wolter.

Und hat durchaus Verständnis dafür. Die „Dritte“ ist halt eine Hobbytruppe – aber kein Verein im Verein. Gerade mit der Reserve-Truppe gibt’s einen fließenden Übergang. „Wir helfen immer mal wieder oben in der Kreisliga aus“, sagt Wolter. Hinzu kommt, dass beide Mannschaften mittwochs und freitags gemeinsam trainieren. „Wir machen im Training keine Unterscheidung. Es ist halt eine große Masse, mit der du trainieren kannst. Das Training der Zweiten schadet der Dritten auf keinen Fall“, sagt Wolter.

Er spricht sich dann mit Marcel Rübenstahl, Übungsleiter des SV Westerholt II, ab. „Schade, dass Marcel zum Saisonende aufhört. Einen Nachfolger gibt’s leider noch nicht“, sagt Wolter. Der 33-Jährige wird auf jeden Fall weitermachen. „Wenn ich aufhören würde, ich würde aufgehen wie ein Hefekloß“, meint Wolter mit einem Augenzwinkern.

SV Westerholt III:

Florian - Riemann, Siegwart 6, Ostoyke 1, Balke 4, Fabis 1, Reul, Kohnen 3, Rasche 2, Reichmann 3, Wolter 7/1

Zuletzt, beim 28:28 (14:14) beim FC Erkenschwick II, wurde Wolter – siebenfacher Torschütze – nach der Pause in Manndeckung genommen. „Dann hat uns die Wurfgewalt aus dem Rückraum gefehlt“, sagt Wolter. Zudem hätten seine Jungs Angriffe schon nach wenigen Sekunden abgeschlossen. „Eigentlich war das Ding nach knapp 40 Minuten durch“, sagt Wolter. Da führten die Gäste mit 19:14. Problem nur: Erkenschwicks Linksaußen Max Wanjura drehte richtig auf, war mit letztlich zwölf Treffern nicht zu stoppen.

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