Handball

Kreisliga-Derby geht mit 38:34 an die Scherlebecker

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AM BAHNHOF - Derbysieger dürfen sich die Handballer von Westfalia Scherlebeck bezeichnen. Die Husaren stürmten die Halle am Bahnhof, schlugen Gastgeber SV Westerholt II mit 38:34 (18:13).

Die Scherlebecker mussten die Ausfälle von Mittelmann Moritz van Kampen, Tim Rademacher und Timo Wolter verzichten. Dagegen musste auf der Seite der Westerholter Marvin Heller kurzfristig wegen einer Grippe passen. Und gerade diesen Ausfall konnten die Hausherren nicht kompensieren. Das machte sich vor allen Dingen in der Abwehr bemerkbar. Insbesondere der Scherlebecker Rückraum zeigte eine hervorragende Leistung gegen die zu defensive 6:0-Deckung der Hausherren. Lars Viermann und Leander Boeck sorgten für die erste kleinere Westfalia-Führung – 4:1 (4.).

„Man hat einfach gesehen, dass wir nicht eingespielt sind“, erklärt Westerholt-Trainer Marcel Rübenstahl. „Insgesamt war die Leistung wirklich schlecht. Wir hatten massiv viele Ballverluste. Mit dieser Qualität hat es nur gereicht, nicht abgeschossen zu werden“, erzählt Rübenstahl. Scherlebeck-Trainer Stefan Schlechter zollte seiner Mannschaft großen Respekt: „Wir haben mit acht Leuten unser Spiel konsequent durchgezogen. Das zeigt, dass wir konditionell absolut auf der Höhe sind und die Konzentration aufrecht erhalten können.“ Zur Pause führten die Gäste mit 18:13.

SV Westerholt II:

Weinert, Wellmann – Triffo, Günther, Stommel 1, T. Wolter, F. Stotten 4, Schürmann 1, F. Mix 7, Spiekermann, Müller 6, A. Mix 7, Boss 5/1, G. Stotten 3

Westfalia Scherlebeck:

Schlechter, Hoffmann – F. Ravazza 11, Viermann 9/1, Boeck 8/1, Kahlen 3, Temme 3, S. Ravazza 2, Linck 2, P. Wolter 1

Nach dem Wechsel ging der Spielplan der Scherlebecker weiterhin gut auf. „Wir haben die Außenspieler rausgenommen, damit der Rückraum nicht anstoßen kann“, erklärt Schlechter. In der hektischen Endphase stellten die Hausherren auf eine offene Manndeckung um. „Da wurde es ein absolutes Wild-West-Spiel“, waren sich beide Trainer einig. Die Husaren gingen allerdings als verdienter 38:34-Sieger aus der Halle.

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