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Jonathan Fricke sucht den Abschluss.

Handball - Kreispokal

Schalke folgt Westerholt ins Finale

GELSENKIRCHEN/RECKLINGHAUSEN - Das Imperium hat die Muskeln spielen lassen: Der FC Schalke 04, nominell im Kreispokal als „Schalke II“ angetreten, bot im Halbfinale am Donnerstagabend seine Oberligamannschaft auf. Matthias Bober, Thorben Kirsch, Julian Ihnen und Co. besiegten die PSV Recklinghausen mit 28:20 (11:10).

Die Königsblauen treffen damit im Endspiel auf den Landesligisten SV Westerholt. Die Begegnung ist noch nicht terminiert.

Bei der PSV ahnten die Verantwortlichen mit Blick auf die Schalker Aufstellung, dass wohl wenig zu holen sein würde an diesem Abend. Allerdings machten die Gäste das Beste draus, auch wenn Trainer Michael Brannekämper mit dem Auftreten seiner Mannschaft von Beginn an nicht zufrieden war: „Es fehlte die Körperspannung. Hätten wir so gespielt wie in den letzten Wochen in der Liga, hätten wir Schalke vor mehr Probleme stellen können.“

Bis zum Halbzeitpfiff blieb die PSV dennoch an den Schalkern dran, da die Gastgeber zunächst etliche Fahrkarten warfen oder am erneut bestens aufgelegten PSV-Keeper Stamatis Papaioannou scheiterten. Nach dem Treffer zum 7:7 durch Simon Berg in Überzahl (20.) bot sich seinem Bruder Philipp gar die Chance zum Führungstreffer. Doch vom Kreis warf der 18-Jährige den Ball neben das von Fabian Sinkovec gehüteten Schalker Tores.

Nach dem Seitenwechsel blieb die weiter auf niedrigem Niveau stehende Partie bis zum 13:13 offen. „Dann machen wir ohne Not sechs Abspielfehler in Folge“, so Brannekämper. Schalke lief Gegenstöße und setzte sich auf 19:13 ab – womit die Partie entschieden war. Brannekämper: „Gegen einen Gegner mit so viel individueller Klasse hast du dann keine Chance.“

PSV Recklinghausen: Papaioannou, Siegmann; Fricke (2), Lange, S. Berg (2), Kleine (1), Grasediek (3), Sodys (2), Weber (2), Pamp (5), P. Berg (3), Strotmann.

Der Trainer ärgerte sich: Die PSV hatte es verpasst, sich fürs Kreisderby am Samstag in Haltern einzustimmen. Die Devise des Trainers lautet bis dahin: „Wir müssen uns um 180 Grad drehen, wenn wir was holen wollen.“

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