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So jubeln Gewinner: Gerade haben die Westerholter Landesliga-Handballer den ASC Dortmund mit 32:26 geschlagen. Foto: Lechtenböhmer

Handball

Sieg in Brechten wäre für SV Westerholt mit Neuzugang Max Morawski nächster Schritt zum Klassenerhalt

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AM BAHNHOF - Für den Handball-Landesligisten SV Westerholt steht schon wieder ein wichtiges Spiel an. Die Truppe von Ralf Anischewski tritt Samstag um 19 Uhr beim TV Brechten an.

Die Aufgabe in Brechten hat es in sich. Für den Gegner ist es fast die allerletzte Fahrkarte, um auf den Landesliga-Zug aufzuspringen“, sagt Anischewski. Und fügt hinzu: „Verlieren wir, sind wir wieder mittendrin.“ Nach dem 27:22-Heimsieg gegen den VfL Gladbeck II reisen die Westerholter zwar selbstbewusst an, aber auch mit einer gewissen Demut. „Das wird ein Brett werden. Die Brechtener werden uns alles abverlangen“, sagt Ani-schewski.

So wie im Hinspiel, dass seine Truppe nur knapp mit 23:21 für sich entscheiden konnte. In der Schlussphase hielt Pascal Feldmann zweimal glänzend, sicherte so die zwei Punkte. Respekt hat Anischewski vor dem bärenstarken Rückraum des TV. Allen voran nennt er Alexander Sinkevitch. An guten Tagen kann der Halblinke eine Mannschaft alleine erschießen. Aber auch Mittelmann Fabian Gerlach und der Halbrechte Marvin Hoffmann seien zu beachten.

Das Kreispokal-Halbfinale bestreitet der SV Westerholt übrigens am kommenden Dienstag. In der Sporthalle an der Kuhstraße stellt sich dann der Verbandsligist TuS Hattingen vor. Der Anwurf erfolgt um 20.15 Uhr.

Dafür kann Anischewski noch ein Ass aus dem Ärmel ziehen. Denn ab sofort ist Max Morawski für die Westerholter spielberechtigt. Der 29-Jährige stieg mit der HSG Neuss/Düsseldorf in die Zweite Liga auf, legte zuletzt aus beruflichen Gründen ein Sabbatjahr ein. Morawski kann auf allen Rückraum-Positionen eingesetzt werden, trainiert seit zwei Wochen mit. „Max hat sich bereit erklärt, bis zum Saisonende auszuhelfen“, sagt Anischewski.

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