+
So jubeln Gewinner: Gerade haben die Westerholter Landesliga-Handballer den ASC Dortmund mit 32:26 geschlagen. Foto: Lechtenböhmer

Handball

SV Westerholt bejubelt 32:26-Heimsieg

AM BAHNHOF - Wichtige Punkte im Landesliga-Abstiegskampf haben die Handballer des SV Westerholt gesammelt - und den Tabellenvierten ASC Dortmund 09 mit 32:26 (19:15) geschlagen.

Während die Westerholter einen guten Tag erwischten, enttäuschten die Gäste. Allen voran ASC-Spielmacher Marc-Andre Bradtke, der über Oberliga-Erfahrung verfügt. Rosen Kolev nahm Bradtke an die kurze Leine, deckte ihn von Beginn an kurz. Nach dem 1:0 durch Michel Boss von Linksaußen vergab Bradtke gleich einen Siebenmeter, Keeper Pascal Feldmann parierte. Kurz danach erhielten die Gäste erneut einen Strafwurf zugesprochen. Diesmal ging der Ex-Westerholter Stephan Prüfer zur Marke, traf zum 1:1.

In einem temporeichen Spiel ging’s hin und her. Erstmalig hatten die Dortmunder nach neun Minuten die Nase vorn, als Luca Breickmann von Linksaußen zum 5:4 traf. Bis zum Westerholter 15:14 blieb’s eng. Dann setzte sich die Anischewski-Truppe leicht ab. Erst nutzte Simon Bracklow einen Abpraller zum 16:14. Im Gegenzug semmelte Bradtke die Kugel über die Querstange. Rosen Kolev traf aus dem Rückraum zum 17:14. Wenig später erzielten die Hertener das schönste Tor des Tages mit einem Kempa-Trick. Kolev legte die Kugel hoch in den Raum. Michel Boss kam angeflogen, fing den Ball in der Luft und traf direkt per Heber zum 18:14. Die Halle tobte.

Eine strittige Zeitstrafe gegen Kai Schlottke – Gegenspieler David Poggemann rutschte eher weg und fiel mit dem Kopf in Schlottkes Arm – brachte die Westerholter nicht aus dem Rhythmus. Zwar nutzte ASC-Kreisläufer Merlin Hubmann die Überzahl zum 18:15, drei Sekunden vor der Pausensirene traf Bracklow mit einem wuchtigen Wurf aus dem Rückraum zum 19:15-Pausenstand.

 SV Westerholt:

Krix (n.e.), D. Poursafar-Jahromi, Feldmann - Kliem 1, Schröder 2, Kolev 8, M. Stotten 1, Mühlnickel 5, Tekath 1, Boss 4, Bracklow 4, Leibner 1, Schlottke 4, M. Poursafar-Jahromi 1

Nach dem Wechsel erzielte Bradtke mit seinem einzigen Treffer des Tages das Dortmunder 16:19. Der Beginn einer Aufholjagd? Mitnichten. Zweimal traf Mühlnickel von Rechtsaußen zum 21:16. Diesen Vorsprung verwalteten die Westerholter glänzend. Was auch daran lag, dass die Quote bei den technischen Fehlern geringer war als beim ASC 09. Als David Tekath aus dem Rückraum für das 30. SV-Tor sorgte zum 30:23 (49.), war die Vorentscheidung gefallen. Zwar nahmen die Gäste den Torwart raus, probierten es mit dem siebten Feldspieler. Die Maßnahme fruchtete ebenso wenig wie eine offensiv ausgerichtete 4:2-Deckung.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Von der Straße abgekommen: Mitfahrer stirbt nach schwerem Unfall am Leveringhäuser Teich
Von der Straße abgekommen: Mitfahrer stirbt nach schwerem Unfall am Leveringhäuser Teich
Schwerer Unfall in Oer-Erkenschwick: Auto erfasst freilaufendes Pferd
Schwerer Unfall in Oer-Erkenschwick: Auto erfasst freilaufendes Pferd
Nach dem Protest gegen AfD-Veranstaltung in Herten gibt es erste Konsequenzen
Nach dem Protest gegen AfD-Veranstaltung in Herten gibt es erste Konsequenzen
Straßensperrung sorgt für lange Staus und jede Menge Autofahrer-Frust
Straßensperrung sorgt für lange Staus und jede Menge Autofahrer-Frust
Abendlicher Unfall auf der Autobahn 43 bei Marl-Sinsen - das ist passiert
Abendlicher Unfall auf der Autobahn 43 bei Marl-Sinsen - das ist passiert

Kommentare