Handball

SV Westerholt bezwingt Tabellendritten DJK Oespel-Kley mit 24:23

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AM BAHNHOF - Wichtige Punkte gegen den drohenden Abstieg haben die Landesliga-Handballer des SV Westerholt gesammelt - und den Tabellendritten DJK Oespel-Kley mit 24:23 (14:12) niedergerungen.

Durch den fünften Heimsieg in Serie haben die Westerholter den Abstand auf einen Abstiegsplatz auf vier Punkte vergrößert. Gegen die mit Aufstiegsambitionen angetretenen Gäste lieferte die Anischewski-Sieben eine phänomenale Vorstellung ab. „Ich muss der Mannschaft ein riesengroßes Kompliment aussprechen“, lobt Übungsleiter Anischewski seine Mannschaft, die über 60 Minuten „einfach besser war“, so Anischewski kurz aber treffend.

Abgesehen von den ersten zwei Minuten. Da lagen die Hausherren zunächst mit 0:2 im Hintertreffen, drehten Mats Stotten, Jan Schröder und David Tekath brachten die Westerholter allerdings postwendend wieder in Führung - 3:2 (8.). Diesen Vorsprung ließen sich die Hausherren auch nicht mehr aus der Hand nehmen. Weil unter der Woche die Grippewelle in Westerholt grassierte, gingen Stammkräfte wie Mats Stotten und Rosen Kolev sichtbar angeschlagen auf die Platte, konnten gegen die beste Defensive aber trotzdem Akzente setzen.

Glück für Westerholt: Auch die Reservespieler machten eine Riesenpartie. Simon Bracklow kam nach einer Viertelstunde aufs Spielfeld, brachte alle seine ersten vier Würfe gleich mal im Tor unter und sorgte somit für die 14:12-Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel ging es ähnlich spannend weiter. Absetzen konnten sich die Hausherren nicht. Nichtsdestotrotz verteidigte die Anischewski-Sieben weiterhin aufopferungsvoll ihre Führung.

 SV Westerholt:

Feldmann (n.e.), D. Poursafar - Bracklow 5, Kolev 5/1, Stotten 5/4, Schröder 3, Tekath 3, Boss 2, Mühlnickel 1, Leibner, Schlottke, Kliem, M. Poursafar

Ein Faktor: Torwart Dariush Poursafar machte das wohl beste Spiel seiner noch jungen Landesliga-Karriere. „Chapeau. Viel besser kann man gar nicht halten“, so Anischewski. In der Schlussminute machte sich Oespels Kaj Towje Pfaender beim Stand von 23:22 per Gegenstoß auf dem Weg zum Westerholter Tor. An Poursafar kam er jedoch nicht vorbei. Im Gegenzug zog Marius Leiber den spielentscheidenden Siebenmeter, den Rosen Kolev zum 24:22 versenkte (59.).

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