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So jubeln Gewinner: Gerade haben die Westerholter Landesliga-Handballer den ASC Dortmund mit 32:26 geschlagen. Foto: Lechtenböhmer

Handball

SV Westerholt empfängt ETG Recklinghausen zum Lokalduell

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AM BAHNHOF - Es ist nicht nur ein Lokal-, sondern auch ein Kellerduell: Am Samstag treffen die Landesliga-Handballer des SV Westerholt auf die ETG Recklinghausen (Anwurf: 19 Uhr, Sporthalle Kuhstraße).

Für Westerholts Trainer Ralf Anischewski schließt sich damit ein Kreis. Schließlich hatte er nach der Ablösung von Trainer Philipp Jacob seine Premiere bei der ETG Recklinghausen bestritten – und die Partie mit seinen Jungs prompt mit 28:26 gewonnen.

Wie ETG-Trainer Steffen Lüning meint, sei dieses Spiel für die Gäste praktisch ein Endspiel. „Für uns aber auch. In diesem Spiel könnte es eine Vorentscheidung geben“, ergänzt Anischewski. Bei einer Niederlage würden wieder die Alarmglocken schrillen. Bei einem Sieg hätten die Westerholter bereits sechs Punkte Vorsprung auf die Eisenbahner – und den besseren direkten Vergleich, der bei Punktgleichheit zählen würde.

Die Gäste reisen sicher nicht mit breiter Brust an, mussten sie doch in den letzten vier Partien als Verlierer von der Platte gehen: 21:29 gegen die DJK Oespel-Kley, ein herbes 15:38 beim HC Westfalia Herne, 19:31 gegen die RSV Altenbögge sowie ein 23:32 beim ASC Dortmund. „Das waren aber alles Gegner von oben“, kann Anischewski die Ergebnisse einordnen. Und fügt hinzu: „Davor haben sie die wichtigen Spiele wie gegen Hamm und HTV Recklinghausen mit einem Tor Unterschied gewonnen.“

Janis Braun kehrt an alte Wirkungsstätte zurück

Wichtig wird für Anischewski sein, die Anspiele des Halblinken Andreas Driesel an Kreisläufer Markus Friemel zu unterbinden. „Diese Kleingruppe müssen wir in den Griff bekommen“, sagt Anischewski. Aber auch die gefährlichen Rückraumspieler Alexander Stautenberg oder Juliano Windmüller. Und natürlich Linksaußen Janis Braun, der früher bereits einige Jahre für die Westerholter auflief.

Personell sieht es bei den Hausherren rosig aus. Der Westerholter Übungsleiter kann aus dem Vollen schöpfen. Rosen Kolev ist nach Wadenzerrung zu 100 Prozent fit, soll im Rückraum die Fäden ziehen. David Tekath und Yannick Kliem konnten die Woche über berufsbedingt nicht trainieren, sind aber mit an Bord.

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