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Erzielte fünf Treffer: Westerholts Michel Bos, der hier frei vor ETG-Keeper Michael Rietdorf zum Wurf kommt.

Handball

SV Westerholt feiert 21:20-Auswärtssieg

AM BAHNHOF - Dieser Auswärtserfolg war enorm wichtig: Die Landesliga-Handballer des SV Westerholt gewannen den Abstiegs-Krimi beim SV Eintracht Dolberg mit 21:20 (10:9).

Zwei Spieltage vor Schluss haben die Westerholter drei Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz, den nunmehr der SV Eintracht Dolberg belegt - als Bonus noch den besseren direkten Vergleich gegenüber den Dolbergern. „Daran sieht man, wie wichtig dieser Sieg für uns war“, erklärt Trainer Ralf Anischewski, der kurzfristig auf Routinier Rosen Kolev verzichten musste. „Rosen war kurzfristig persönlich verhindert“, erklärt Anischewski die Abstinenz seines Spielmachers, der in Mats Stotten einen würdigen Vertreter hatte.

„Mats hat seine Sache außerordentlich gut gemacht. Vor allen Dingen in der Abwehr“, lobt Anischewski, dessen Mannschaft über die gesamte Spielzeit mit einer 5:1-Deckung agierte. Den Grundstein zum Auswärtssieg legten die Gäste bereits in der Trainingswoche. „Wir haben unter der Woche die 5:1-Deckung rauf und runtertrainiert“, so Anischewski, der im Spiel sah, dass seine Arbeit Früchte trug. Die Westerholter provozierten mit der offensiveren Deckung viele Ballverluste, schlugen aus den vielen Gegenstößen allerdings kaum Kapital. „Wir haben in der ersten Halbzeit vier Gegenstöße liegenlassen“, ärgert sich Anischewski über die Chancenverwertung seiner Mannschaft, die trotzdem mit einem knappen 10:9-Vorsprung in die Kabine ging.

SV Westerholt:

Feldmann, Pielors - Kliem, Schröder 2, Singh Toor 1, M. Stotten 6/4, Mühlnickel 3, Murawski, Tekath, Boss 5, Bracklow 2, Leibner 1, Schlottke, M. Poursafar

Nach dem Wechsel erwischten die Gäste wiederum den besseren Start und setzten sich auf vier Tore ab – 14:10 (35.). „Danach hatten wir aber ein paar ganz schwache Minuten“, moniert Anischewski. Folglich gaben die Westerholter den Vorsprung binnen kurzer Zeit wieder aus der Hand – 16:16 (46.). „Wir haben uns aber nicht aus dem Konzept bringen lassen und in der Folgezeit die richtigen Entscheidungen getroffen“, lobt Anischewski die Moral seiner Mannschaft. Bis zu den Schlussminuten konnten sich beide Kellerkinder keinen entscheidenden Vorsprung herauswerfen. Am Ende brachte Rechtsaußen Fabian Mühlnickel den SVW mit zwei Treffern von Rechtsaußen auf die Siegerstraße.

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