Handball

SV Westerholt feiert Landesliga-Klassenerhalt mit 26:20-Heimsieg

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AM BAHNHOF - Ralf Anischewski, Trainer der Westerholter Landesliga-Handballer, fiel ein dicker Felsbrocken vom Herzen. Mit dem 26:20 (11:10) gegen die Drittvertretung des ASV Hamm haben seine Schützlinge am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt in trockene Tücher gebracht.

„Ich muss der Mannschaft mein allergrößtes Kompliment zollen. Das war einfach toll“, resümiert der sichtlich erleichterter Anischewski, der wie in der Vorwoche auf eine offensiver ausgerichtete 5:1-Deckung setzte. Dieser Schachzug entpuppte sich gegen den ASV als die ideale Lösung. Torjäger Björn Danz – Leihgabe aus dem Oberliga-kader der Gäste – kam im rechten Rückraum kaum zu Entfaltung. „Wir haben die Halbpositionen komplett mürbe gespielt. Die mussten sich jedes Tor ganz hart erarbeiten“, lobt Anischewski seine Hintermannschaft, die erst nach acht Minuten das erste Gegentor hinnehmen musste, zum 3:1.

Offensiv waren die Hausherren bemüht, das Spiel in die Breite zu ziehen und gezielt die Nahtstellen der Gäste zu attackieren. Was theoretisch nach einem guten Plan aussah, setzten die Westerholter in der Tat auch gut um. Simon Bracklow, Marius Leibner und Michel Boss kamen häufig in die Lücken, kamsen in guten Abschlusspositionen immer wieder zu Toren. Zur Pause führten die Hausherren knapp mit 11:10.

Nach dem Seitenwechsel legten die Westerholter sowohl im Angriff als auch in der Abwehr noch ’mal eine Schüppe drauf. Und dann war da ja auch noch Pascal Feldmann, der Torwart der Westerholter. „Besser kann man gar nicht halten“, brachte es Anischewski auf den Punkt. Feldmann brachte die Gäste mit zahlreichen Paraden regelmäßig zur Verzweiflung und legte den Grundstein zu einem 7:2-Lauf zum 18:12, der bereits für eine Vorentscheidung sorgte (40.).

SV Westerholt:

Feldmann, Pielors - Kliem, Kolev 1, Schröder, Stotten 3, Mühlnickel 1, Murawski 4, Tekath, Boss 5, Bracklow 5, Leibner 4, Schlottke 3, M. Poursafar

Spielfilm:

2:0 (5.), 4:2 (10.), 5:3 (15.), 8:4 (20.), 10:7 (25.), 11:10 (30.), 16:11 (35.), 18:12 (40.), 18:15 (45.), 20:16 (50.), 23:18 (55.), 26:20 (60.)

Zwar musste nach einer Dreiviertelstunde Westerholts Max Murawski mit seiner dritten Zeitstrafe auf der Tribüne Platz nehmen, heimste sich aber trotzdem ein kleines Sonderlob ein. „Das war das beste Spiel von Max. Seine Eins-Gegen-Eins-Situationen waren absolut gold wert“, lobt Anischewski den vierfachen Torschützen. Auch ohne Murawski schaukelten die Hausherren den Sieg sicher über die Runden und feierten den 26:20-Heimsieg ausgelassen.

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