Handball

SV Westerholt fordert den Tabellendritten heraus

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AM BAHNHOF - Das wird eine Herkulesaufgabe für Landesligist SV Westerholt: Die Hertener treffen am Samstag um 19 Uhr auf den Tabellendritten DJK Oespel-Kley.

Die Dortmunder verfügen über die beste Abwehr der Liga, kassiert im Schnitt lediglich 23,4 Gegentreffer. Westerholts Trainer Ralf Ani-schewski hat sich natürlich Gedanken gemacht, wie der Oespeler Beton zu knacken ist. „Da habe ich ein Geheimrezept“, meint Anischewski mit einem Augenzwinkern. Im Hinspiel haben die Westerholter noch unter der Regie des damaligen Trainer Philipp Jacob knapp mit 27:30 verloren. Damals überragend auf Gäste-Seite war Mats Stotten, dem mit 13 Treffern fast die Hälfte aller Westerholter Tore gelangen.

Beide Mannschaften stehen unter gewissem Druck. Die Dortmunder haben zwei der drei letzten Partien verloren, liegen damit mit zwei Minuszählern mehr hinter dem Spitzenduo ATV Dorstfeld und Westfalia Herne. Auf der anderen Seite brauchen die Hertener jeden Punkt gegen den Abstieg. „Jeden“, wie Anischewski betont. Schade findet er, dass das zeitgleich angesetzte Bundesliga-Spiel der Schalker beim FC Bayern München sicher Zuschauer kosten wird. „Dabei brauchen wir die volle Unterstützung“, sagt Anischewski.

Dieser sah eine katastrophale Trainingswoche. „Die Grippe-Welle hat uns erwischt. Wir standen teilweise mit nur fünf, sechs Spielern in der Halle“, sagt der Übungsleiter. Dieser machte sich bereits Gedanken, eventuell das Spiel abzusagen. Ein Rosen Kolev konnte gar nicht trainieren. „Da macht es auch keinen Sinn, ihn von Anfang an spielen zu lassen“, sagt Anischewski. Lediglich auf zwei Akteure muss er verzichten. Zum einen auf den schon länger verletzten Kai Schlottke.

Zudem hat sich Keeper Fabian Krix einen Sehnenriss in der Hand zugezogen, fällt somit ebenso länger aus. „Ansonsten sind alle da, aber nicht fit“, sagt Anischewski. Vom Gegner hat er eine hohe Meinung: „Das ist eine junge Mannschaft mit viel Qualität. Die spielen wie Westfalia Herne ihren Stiefel konsequent herunter.“ Dreh- und Angelpunkt ist Mittelmann Kaj Towje Pfänder als Mittelmann. Zudem brandgefährlich sei Joshua Adebayo Adeyemi im rechten Rückraum. „Das ist ein Riesentalent, der hat einen extrem geilen Wackler“, sagt Anischewski anerkennend.

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