Handball

SV Westerholt geht beim 27:28 in Hamm leer aus

AM BAHNHOF - Es wurde nichts auf die erhofften Punkte gegen den Abstieg: Handball-Landesligist SV Westerholt verlor das Kellerduell beim ASV Hamm III mit 27:28 (16:13).

Mit nunmehr 8:16 Punkten schrillen beim Team von Ralf Anischewski die Alarmglocken. Sollte Schlusslicht Eintracht Dolberg am Dienstag die Partie gegen den TV Brechten gewinnen, lägen zwischen Platz sieben und 14 nur zwei Zähler. „Das ist eine gefährliche Lage“, weiß Anischewski.

Dabei erwischten die Gäste einen ordentlichen Start. Zwar führten zunächst die Hammer, die erste Westerholter Führung erzielte Fabian Mühlnickel mit dem 4:3 (9.). Diesen Vorsprung baute die Anischewski-Sieben bis zum Wechsel leicht aus. Elf Sekunden vor der Pausensirene markierte Simon Bracklow das 16:12. Doch konterte das Schlusslicht. Levin Drews stellte das 13:16 zum Wechsel sicher.

Die Gastgeber ließen sich aber nicht abschütteln. Nach dem 19:17 (36.) – Mats Stotten verwandelte einen Siebenmeter – kamen die Hammer schnell zum Ausgleich. Und nach dem 21:20 durch Rosen Kolev (43.) erwischten die Westerholter eine Phase, wo sie vorne keinen Zugriff bekamen. In der Abwehr fehlte zudem der Rückhalt. So wurde aus dem 21:20 ein 21:26 (50.).

Anischewski reagierte, ließ den gefährlichsten Hammer in Manndeckung nehmen. Das war Björn Danz im rechten Rückraum. „Er hat uns das Leben schwer gemacht. Vielleicht hätten wir ihn fünf Minuten eher kurz nehmen sollen“, sagt Anischewski. Am Ende standen für Danz – aus dem Oberliga-Kader des ASV – elf Treffer zu Buche.

Westerholter Aufholjagd in der Schlussphase

Immerhin kämpften sich die Gäste noch zurück in die Partie. Zumal sich ASV-Spieler Silvio Donatien Sagebien eine Rote Karte einhandelte, als er Kai Schlottke beim Wurf in den Arm griff (55.). Der anschließend verwandelte Siebenmeter von Mats Stotten zum 23:27 leitete eine Aufholjagd ein. Joachim Schürmann und Simon Bracklos verkürzten auf 25:27, ehe Danz das 28. Hammer Tor erzielte.

 SV Westerholt:

Krix, D. Poursafar-Jahromi – Kolev 4, Kliem, Schröder, Schürmann 1, Stotten 10/5, Mühlnickel 1, Tekath 1, Bracklow 5, Leibner 1, Schlottke 4, M. Poursafar-Jahromi

Da waren noch knapp zwei Minuten auf der Uhr. Bracklow traf zum 26:28, Stotten zum 27:28. 71 Sekunden waren noch zu spielen. Und tatsächlich: Bei 59:07 Minuten fing die Anischewski-Truppe den Ball ab, startete einen Gegenstoß – scheiterte aber. Anschließend schaukelten die Hausherren den Sieg nach Hause.

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