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Dynamisch versucht hier der Westerholter Jan Schröder (r.), am Herner Oskar Kostuj vorbeizuziehen.

Handball

SV Westerholt kann sich Landesliga-Meisterschaft abschminken

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Das war's wahrscheinlich für die Landesliga-Handballer des SV Westerholt im Meisterrennen: Der Tabellendritte zog beim Zweiten HC Westfalia Herne knapp den Kürzeren.

  • SV Westerholt unterliegt in Herne mit 28:25.
  • Zur Pause führen die Gäste noch mit 16:13.
  • Rosen Kolev erhält in der 40. Minute seine dritte Zeitstrafe.

Mit dieser Niederlage liegen die Westerholter fünf Punkte hinter den Hernern, haben zudem den schlechteren direkten Vergleich. Dabei war beim Tabellenzweiten deutlich mehr drin.

Die Gäste, die von Stephan Winkler betreut werden, traten ganz anders auf als im Hinspiel. Da unterlagen die Westerholter noch deutlich mit 25:34, zeigten eines ihrer zwei schwachen Saisonspiele.

Rosen Kolev trifft zum 4:3

Diesmal ging die Winkler-Truppe die Aufgabe selbstbewusst an, ohne den großen Druck. "Den Druck haben die Herner. Die müssen aufsteigen", sagte Winkler noch vor der Partie. Bis zum 4:3 durch einen verwandelten Siebenmeter von Rosen Kolev lagen die Gäste stets vorne. 

Mit drei Treffern in Serie drehten die Herner, die von Ex-Profi Stephan Krebietke betreut werden, den Spieß um (9.). Aber nur kurz. Der überragende Kolev traf zum Westerholter 9:8 (14.), bis zum Wechsel bauten die Westerholter ihren Vorsprung auf 16:13 aus.

Rosen Kolev erhält dritte Zeitstrafe

Der Knackpunkt folgte in der 40. Minute. Bei 18:17 kassierte Kolev, der bis dahin neun Treffer erzielt hatte, seine zweite Zeitstrafe, schickte den Unparteiischen noch einen Spruch. Diese verhängten die dritte Zeitstrafe - Rote Karte. Die vierminütige Überzahl nutzten die Herner zur 22:19-Führung.

Die Westerholter ließen sich aber nicht abschütteln, blieben bis zum 25:27 auf Tuchfühlung. Dann fuhr die Westfalia-Truppe einen fast zweiminütigen Angriff, ohne das die Unparteiischen Zeitspiel anzeigten. Das regte Trainer Winkler auf. Wofür er dann sieben Sekunden vor dem Ende die Rote Karte erhielt, wusste Winkler auch nicht. 

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