Handball

SV Westerholt schlägt HTV Recklinghausen mit 41:20

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AM BAHNHOF - Wichtige Punkte im Abstiegskampf hat Landesligist SV Westerholt gesammelt - mit dem 41:20 (20:9) im Vest-Duell mit Schlusslicht HTV Recklinghausen.

„Das war trotzdem eine gefährliche Konstellation“, wusste Westerholt-Trainer Ralf Anischewski den Ernst der Lage einzuschätzen. Ohne die Lukic-Brüder fehlte es dem Tabellenschlusslicht einfach an der nötigen Durchschlagskraft. „Gerade das hätte dazu führen können“, dass die Jungs den Gegner unterschätzen“, vermutete Anischewski, der aber selber mit Personalproblemen zu kämpfen hatte.

Mit Marius Leibner und Yannick Kliem fehlte der etatmäßige Mittelblock. Deshalb begannen die Westerholter mit einer 5:1-Deckung. „Das hat gegen Hattingen schon gut geklappt“, erklärt Anischewski. Die Pokal-Variante führte in der Tat auch in der Liga zum Erfolg. Rosen Kolev eroberte auf der Spitze den Ball und brachte die Hausherren per Tempogegenstoß mit 1:0 in Führung. „Wir wollten es seriös spielen. Und das ist uns von Anfang bis Ende gelungen“, lobt Anischewski seine Mannschaft.

Der HTV versuchte es in der Anfangsphase mit dem siebten Feldspieler. Das Experiment ging allerdings böse nach hinten los. Die Hausherren hatten keine Probleme mit der Unterzahl und bauten die Führung weiter aus - 13:6 (20.). Damit führten die Westerholter im Prinzip schon eine Vorentscheidung herbei. „Der HTV hatte auch einfach nicht die Qualität, um zurückzuschlagen. Bei allem Respekt“, so Anischewski, der mit einer 20:9-Halbzeitführung seine Ansprache vorbereitete.

SV Westerholt:

Feldmann 1, Krix - Stotten 8/2, Kolev 6, Schröder 5, Mühlnickel 5, Schlottke 4/2, Bracklow 3, Boss 3, Poursafar 3, Murawski 2, Tekath 1

Trotz der großen Überlegenheit nahmen die Gastgeber in der zweiten halben Stunde kein Tempo raus. „Im Hinspiel haben wir auch mit acht Toren geführt“, mahnte Torwart Pascal Feldmann zur Vorsicht. Die Sorgen vom Schlussmann waren allerdings völlig unbegründet. Seine Vorderleute machten nämlich damit weiter, wo sie in der ersten Halbzeit angefangen haben - Tore schießen. Der Vorsprung wuchs von Minute zu Minute weiter an. Das Tabellenschlusslicht gab sich mehr oder weniger auf und so kam die Anischewski-Sieben immer wieder zu einfachen Gegenstoßtoren, erhöhte auf 31:14 (45.). Am Ende wurde es ein souveräner 41:20-Heimsieg.

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