Handball

SV Westerholt steht unter Zugzwang

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AM BAHNHOF - Ob das ein Nervenspiel wird: Sowohl der Tabellen-Zehnte VfL Brambauer als auch der Liga-Elfte SV Westerholt müssen am Samstag im Abstiegskampf der Landesliga punkten (Anwurf: 19.30 Uhr).

„Wir sind in der Pflicht“, meint SVW-Trainer Ralf Anischewski. Und bezieht sich damit auch auf das nächste Heimspiel gegen den Tabellen-Neunten VfL Gladbeck II. In Brambauer erwartet die Gäste eine körperlich robuste Mannschaft, mit einer starken, defensiven 6:0-Deckung. Kurios: Die Lüner haben bislang mehr Punkte auswärts als daheim eingefahren. Wichtig wird sein, dass die Westerholter den starken Halblinken Sebastian Pohl in den Griff bekommen. Pohl, früher für den SuS Oberaden auf Torejagd, verfügt über Oberliga-Erfahrung. „Und ist immer für sechs, sieben Tore gut“, wie Anischewski ergänzt.

Andererseits wollen die Westerholter selbst ihre Stärken einbringen. „Wir müssen in den Druck-Situationen die richtigen Entscheidungen treffen. Das ist uns zuletzt nicht gelungen“, sagt Ani-schewski. Gewinnen die Gäste, würden sie den VfL mit in den Abstiegs-Sumpf ziehen. Personell sieht es gut aus. Im Feld sind alle Mann fit, auch Linksaußen Kai Schlottke ist wieder an Bord. Allerdings zog sich Torwart Darius Poursafar-Jahromi im letzten Spiel ohne Fremdeinwirkung einen Knöchelbruch zu, fällt damit bis zum Saisonende aus. Deswegen zieht Anischewski den „alten Haudegen“ Christoph Pielors aus der Reservemannschaft hoch, der mit Feldmann ein Gespann bildet. Torwart Krix befindet sich noch im Urlaub.

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