Handball

SV Westerholt trifft Samstag auf das Schlusslicht HTV Recklinghausen

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AM BAHNHOF - Verlieren verboten: Im Abstiegskampf müssen die Landesliga-Handballer des SV Westerholt am Samstag unbedingt das Heimspiel gegen Schlusslicht HTV Recklinghausen gewinnen (19 Uhr, Sporthalle Kuhstraße).

Die Gäste können befreit aufspielen, sind praktisch Absteiger und wollen sich ordentlich verabschieden. Den letzten Sieg feierten die Gäste übrigens in der Hinrunde – mit dem 29:27 gegen eben den SV Westerholt. Ein HTV-Spieler war dabei überragend: Rechtsaußen Kevin Polnik, dem zehn Treffer gelangen. „Er allein hat uns den Zahn gezogen. Mit 140 Treffern gehört er zu den Topscorern der Liga. Wir sind aber darauf vorbereitet“, verspricht Ani- schewski.

Wohl ist ihm nicht entgangen, dass die Recklinghäuser personell am Stock gehen. Gerade das Brüder-Paar Robert und Slawen Lukic wurden zuletzt beim Schlusslicht schmerzlich vermisst. Ob sie gegen die Westerholter wieder auflaufen können? „Auf jeden Fall wird HTV alles daransetzen, um uns unten reinzuziehen“, sagt Anischewski.

Das 33:29 im Kreispokal-Halbfinale am letzten Dienstag gegen den Verbandsligisten TuS Hattingen hat den Westerholtern natürlich gut getan. „Unsere Einstellung zum Spiel war richtig gut“, blickt der Coach kurz zurück. Und sagt: „Ich hätte lieber drei Siege im Ligenbetrieb genommen anstatt das Finale.“

Personell sieht’s nicht ganz so rosig aus bei den Hausherren. Marius Leibner fehlte die Woche über krank, Yannik Kliem ist privat verhindert. „Damit ist unser Mittelblock gesprengt“, weiß Anischewski. Sollte Leibner mit an Bord sein, würde die Luft beim Kreisläufer natürlich nicht für die vollen 60 Minuten reichen. Da Schlussmann Christopher Pielors ebenso fehlt, stößt Fabian Krix zum Kader.

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