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Vier Treffer markierte Westerholts Jan Schröder (M.). Foto: Michael Steyski

Handball

SV Westerholt unterliegt beim HC Westfalia Herne mit 21:28

AM BAHNHOF - Letztlich war der Titel-Aspirant einen Tick cleverer: Die Landesliga-Handballer des SV Westerholt unterlagen beim HC Westfalia Herne mit 21:28 (11:11).

Warum die Westerholter letztlich mit leeren Händen dastanden, hatte mehrere Gründe. Da war zum einen der Total-Ausfall von Leistungsträger Rosen Kolev. „Rosen war bei uns überhaupt nicht präsent. Wenn er wegbricht, fehlt es uns an Qualität“, sagt Westerholts Übungsleiter Ralf Anischewski. Rückraumspieler Kolev blieb das ganze Spiel über ohne einen einzigen Torerfolg.

Zum anderen war es der ausgeglichene Kader der Herner. Gleich zehn der zwölf Feldspieler trafen. „Jeder kann da zwei bis drei Budenmachen“, sagt Anischewski. Bester Schütze des Tabellenzweiten war Fabian Scheunemann mit sechs Treffer – wobei er nur einen von drei Siebenmeter verwandelte.

Der wohl wichtigste Faktor war diesmal allerdings das Angriffsspiel der HC Westfalia, die jedes Mal lange Angriffe fuhren. „Die Herner haben mindestens 15 Angriff mit Zeitspiel abschließen müssen“, berichtet Ani-schewski. Da die Westerholter Deckungsspieler oft die falschen Entscheidungen trafen, netzten die Hausherren in Zeit-Not oft ein. „Das ist nicht mein Handball-Spiel“, meint der Westerholter Coach zum eher unattraktiven, aber unterm Strich durchaus erfolgreichen Angriffs-Konzept der Herner.

SV Westerholt:

Krix, D. Poursafar-Jahrohmi, Feldmann - Kliem, Schröder 4, Kolev, Stotten 4/2, Mühlnickel 1, Tekath 6, Boss 3, Bracklow 1, Leibner 2, M. Poursafar-Jahromi

Zur Pause hielten die Gäste ein 11:11. Wobei Anischewski meint, dass die Westerholter durchaus mit drei oder vier Toren Vorsprung in die Halbzeit hätten gehen können. Zu einigen Fahrkarten gesellten sich noch technische Fehler. Bis zum 15:15 durch Jan Schröder (39.) war’s eine offene Partie. Zu diesem Zeitpunkt brummte Hernes Luke Schumann eine Zeitstrafe ab. Als sich die Hausherren vervollständigen durften, hatten sie aber dreimal getroffen zum 18:15. Diesen Vorsprung bauten die Schützlinge von Ex-Bundesligaspieler Stephan Krebietke auf 20:15 aus (45.).

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