Handball

SV Westerholt verliert in Brechten mit 21:24

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DORTMUND - Bitter: Die Landesliga-Handballer des SV Westerholt haben es verpasst, einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller zu tätigen - und unterlagen im Kellerduell Gastgeber TV Brechten mit 21:24 (10:10).

Lediglich in der Anfangsphase waren die Gäste ebenbürtig. Das änderte sich aber mit zunehmender Spielzeit. Wenn Torwart Pascal Feldmann nicht gewesen wäre, hätten die Hausherren schon in Durchgang eins für eine Vorentscheidung sorgen können. „Pascal hat uns in der ersten Halbzeit vor schlimmeren bewahrt“, lobt Trainer Ralf Anischewski seinen Torhüter. Offensiv war bei den Gäste dagegen wenig Struktur zu erkennen.

Routinier Rosen Kolev erwischte einen rabenschwarzen Tag und war zwischenzeitlich mehr mit den Schiedsrichter und den gegnerischen Fans als mit seinem Spiel beschäftigt. „Das war das Allerletzte, eine absolute Frechheit“, wütete Anischewski, dessen Mannschaft mit einem 10:10 beim Wechsel noch gut bedient war.

Nach der Pause nahm das Schicksal aber seinen Lauf. Defensiv enttäuschte die Anischewski-Sieben auf ganzer Linie. Brechten zog immer wieder durch die Nahtstellen auf den Halbpositionen. „Da haben wir einfach keinen Druck darauf bekommen“, moniert Anischewski, der den ausschlaggebenden Punkt jedoch in der Offensive sah. „Wir haben zum fünften Mal ein Spiel in der Offensive verloren“, ärgert sich der Übungsleiter über das undurchdachte Angriffsspiel seiner Mannschaft, die sich eine Vielzahl von Fehlpässen und technische Fehler leistete.

SV Westerholt:

Feldmann, Pielors - Boss, Schlottke, Kolev, Bracklow, Tekath, Stotten, Murawski, Schröder, Mühlnickel, Leibner, Kliem

Fatal gegen das brutale Umschaltspiel der Hausherren, die sich auf 18:11 absetzen konnten. Da konnte auch Neuzugang Max Murawski nichts ausrichten. Murawski übernahm zunächst den Defensiven Part von Rosen Kolev und durfte sich später auch im Angriff versuchen - ohne Erfolg. „Wir bekommen bei Drucksituationen nichts mehr auf den Punkt. Gerade diejenigen, die in solchen Situationen Verantwortung übernehmen sollen, haben sich versteckt“, so Anischewski. In der Schlussphase sah Jan Schröder nach einer vermeintlichen Tätlichkeit sogar noch die Rote Karte. „Ich habe überhaupt keinen Abstiegskampf gesehen“, so Anischewski abschließend.

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