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Erzielte im Kreispokal sechs Treffer: Westerholts Michel Boss. Foto: Lechtenböhmer

Handball

SV Westerholt zieht erneut den Kürzeren - 24:34 gegen ATV Dorstfeld

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AM BAHNHOF - Am Tabellenende der Landesliga kleben die Handballer des SV Westerholt fest. Im Heimspiel gegen den ATV Dorstfeld gab's eine deutliche 24:34 (10:20)-Niederlage.

Die Pleite hatte sich schon in Durchgang eins abgezeichnet. Die Westerholter gingen zwar durch einen Treffer von Michel Boss mit 1:0 in Führung, doch im Anschluss brach die Hölle über die Sporthalle am Bahnhof hinein. „Das war ein Ausfall aller Systeme“, resümiert Jacob. Binnen kürzester Zeit hatten die körperlich überlegenen Gäste das Spiel gedreht. Gegen den Dorstfelder Rückraum hatten die Hausherren einfach nicht die passende Lösung parat. Jonas Rodenberg, mit zwölf Treffern der beste Schütze im Spiel – versenkte die Kugel im Minutentakt von halblinks – 5:11 (15.). Selbst eine Manndeckung zeigte da keine Wirkung.

„Die Abwehr hatte keinen Zugriff und im Tor hatten wir auch keine Unterstützung“, kritisiert Jacob seine Hintermannschaft. Im Angriff lief bei den Westerholter ebenfalls wenig zusammen. Die Rückraumschützen waren gegen die hochgewachsenen Dorstfelder kein Faktor, und auch das Tempospiel brachte nicht den gewünschten Erfolg mit sich. „Dorstfeld war uns individuell in allen Belangen überlegen“, erklärt Jacob, dessen Mannschaft mit einer Zehn-Tore-Hypothek in die Halbzeit ging – 10:20.

Am eintönigen Spielverlauf änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Der Tabellenzweite aus Dortmund spielte seinen Stiefel souverän herunter und ließ der Jacob-Sieben nicht die Spur einer Chance. In Durchgang zwei kamen die Dorstfelder zudem auf eine Vielzahl von einfach Gegenstoßtoren, weil das Rückzug-Verhalten der Hausherren sehr zu wünschen übrig ließ. Zumindest einem Westerholter merkte man an, dass er wollte.

SV Westerholt:

Krix, D. Poursafar-Jahromi – Schröder 4, Kolev 2, Stotten 6/2, Mühlnickel 2, Tekath 2, Boss 3, Bracklow 5, Leibner, Schlottke, M. Poursafar-Jahromi

Rückraumspieler David Tekath packte in der Abwehr ordentlich zu und sah nach drei Zeitstrafen die Rote Karte (50.). „Unsere junge Mannschaft hat sich leider das Fell über die Ohren ziehen lassen. Eine ältere und routinierte Mannschaft hätte vielleicht mehr reißen können“, so Jacob abschließend.

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