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Durchgesetzt: Westerholts Simon Bracklow (M.) fliegt Richtung Höchstener Tor. Foto: Lechtenböhmer

Handball

Westerholter Negativserie hält auswärts an - 18:26 in Höchsten

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DORTMUND - Auswärts gibt's für die Landesliga-Handballer des SV Westerholt in diesem Jahr nichts zu holen. Die Gäste unterlagen beim TuS Borussia Höchsten mit 18:26 (10:12).

Es war die 6. Auswärtsniederlage der Saison. „In Höchsten kann man verlieren“, gesteht Übungsleiter Ralf Anischewski. „Allerdings wäre es nicht nötig gewesen. Wir standen uns zum Teil selber im Weg“, moniert Anischewski. Die aggressive Deckung der Hausherren forcierte von Beginn an Ballverluste und spielte die erste Welle über die gesamte Spielzeit konsequent zu Ende.

Ohne Routinier Rosen Kolev wirkten die Angriffsbemühungen wenig durchdacht. Einzig Simon Bracklow sorgte mit sieben Toren aus dem Rückraum für durchschlagenden Erfolg. Bitter für Westerholt: Die Schiedsrichter pfiffen insgesamt sehr einseitig - zu Lasten der Gäste. Die Gäste kassierten insgesamt sieben Zeitstrafen, die Hausherren dagegen nicht mal eine. Als David Tekath von Tim Wupper klar im Gesicht getroffen wurde, ließen die Unparteiischen weiterlaufen. Höchsten setzte den Gegenstoß um und führte zur Halbzeit mit 12:10.

„Wir haben uns vorgenommen, dass wir unsere Angriffe ruhig und durchdacht spielen“, erklärt Anischewski den Plan für Durchgang zwei. Das ging allerdings komplett nach hinten los. Nach einem 8:1-Lauf zu Beginn der zweiten Halbzeit war die Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren gefallen - 20:11 (43.). „Jeder macht was er will. Das ist peinlich“, polterte Kapitän Marius Leibner während des anschließenden Timeouts.

SV Westerholt:

Feldmann, D. Poursafar, Krix - Bracklow 7, Tekath 4, Mühlnickel 3, Schröder 1, Leibner 1, Stotten 1, Mix 1, M. Poursafar, Boss, Kliem

Nach der deutlichen Ansprache wurde es zumindest etwas besser. Das Schiedsrichtergespann Schoumakers/Weimann trieb den Gästen aber weiterhin die Sorgenfalten auf die Stirn. Als Marius Leibner im Kreis klar gehalten wurde blieb die Pfeife mal wieder stumm. Im direkten Gegenzug sah David Tekath wegen eines angeblichen Trikotzupfers die dritte Zeitstrafe und damit die Rote Karte (51.).

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