Obwohl Philipp Müller (M.), Stürmer des SV Vestia Disteln, vom Kirchhellener Daniel Schlak (r.) bedrängt wird, schiebt er den Ball an Torwart Alexander Groß vorbei ins Netz.
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Der passt: Obwohl Philipp Müller (M.), Stürmer des SV Vestia Disteln, vom Kirchhellener Daniel Schlak (r.) bedrängt wird, schiebt er den Ball an Torwart Alexander Groß vorbei ins Netz.

Fußball

Der "Joker" macht den Sieg klar für den SV Vestia Disteln

  • Michael Steyski
    vonMichael Steyski
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Am Ende musste Bezirksligist SV Vestia um die drei Punkte gegen Aufsteiger VfB Kirchhellen zittern. Dann schlug der "Joker" zu und besiegelte den Heimsieg.

Das entscheidende 3:1 fiel in der Nachspielzeit. Da war Kirchhellens Keeper Alexander Groß bei einem VfB-Eckball mit im Vestia-Strafraum. Die Distelner klärten, ein Kirchhellener vertändelte im Aufbau. Die Kugel kam zum gerade eingewechselten Julian Höbrink auf den rechten Flügel. Dieser ging noch ein paar Schritte, sah, dass der Torwart noch nicht zurück war - und schoss den Ball aus gut 40 Metern über einen Verteidiger hinweg ins Netz (90.+2).

Abschnitt eins gehörte klar den Hausherren, die viel mehr Ballbesitz hatten - und die besseren Chancen. Die beste Möglichkeit vergab Philipp Müller, der in zwölften Minute nur den Pfosten traf. 0:0 hieß es beim Wechsel.

Müller trifft zum 1:0

Im zweiten Durchgang hatten zunächst die Gäste Oberhand, besaßern durchaus Chancen zum Führungstreffer. Eher aus dem Nichts ging die Vestia-Truppe in Führung. Bei einem Konter wurde auf dem rechten Flügel Philipp Müller geschickt. Der wurde zwar von Daniel Schlak bedrängt, schoss den Ball aber flach an Torwart Groß vorbei zum 1:0 ins Netz (61.).

Die Bottroper drängten auf den Ausgleich, die Distelner konterten gefährlich. Künstlerpech: Vestias Kevin Kenzlers traf nur den Pfosten (72.). Besser machte es Philip Umierski in der 77. Minute. Nachdem Pascal Cornelius am Torwart gescheitert war, nutzte Umierski den Abpraller zum 2:0 (77.).

Bühler markiert den Anschlusstreffer

Spannend wurde es noch einmal in der 84. Minute. Aus dem Getümmel heraus markierte Marc Bühler den Anschlusstreffer der Kirchhellener. Logisch, dass die Gäste alles nach vorne warfen, auf den Ausgleich drängten - bis eben Höbrink zum 3:1 traf.

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