Bejubelten ihren Finalsieg beim 32. Euro-Cup: die U 11 des Chemnitzer FC. Foto: Michael Steyski
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Bejubelten ihren Finalsieg beim 32. Euro-Cup: die U 11 des Chemnitzer FC. Foto: Michael Steyski

Jugendfußball

Chemnitzer FC setzt sich beim 32. Euro-Cup durch

  • Michael Steyski
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HERTEN - Nicht der Bundesliga-Nachwuchs setzte sich beim 32. Euro-Cup von BWW Langenbochum durch. Letztlich machte die U 11 des Chemnitzer FC das Rennen, schlug im Finale den FC Augsburg mit 1:0.

Zum WM-Song 2014 feierten die U-11-Kicker des Chemnitzer FC ihren Titelgewinn beim 32. Euro-Cup. „Wer friert uns diesen Moment ein. Besser kann es nicht sein“, singt Andreas Bourani in „Ein Hoch auf uns“, das durch die Sporthalle der Rosa-Parks-Schule schallt. Während dessen stemmen die Nachwuchs-Fußballer des Chemnitzer FC ihre Pokale in die Höhe, tanzen und jubeln ausgelassen. Mit Recht, hatten sie doch das Turnier mit 1:0 gegen den Bundesliga-Nachwuchs des FC Augsburg gewonnen. Allerdings wird der Wanderpokal noch nachgereicht, war nicht aufzufinden.

Keine Frage, es war ein Endspiel auf Augenhöhe. Letztlich nutzten die Sachsen eine ihrer wenigen Möglichkeiten. Frederik Kunstmann traf nach bereits drei Minuten. Anschließend bissen sich die Augsburger am Chemnitzer Beton die Zähne aus, die Zeit lief davon.

Zuvor setzte sich der Nachwuchs des FC Bayern München im Spiel um Platz drei gegen den AZ Alkmaar nach Neunmeterschießen durch. Robin Penski brachte die Bayern nach vorne, doch Alkmaar schaffte noch den umjubelten Ausgleich. Im Neunmeterschießen wehrte der Bayern-Keeper zwei Versuche ab, ein weiterer Schuss der Niederländer landete am Pfosten – schon war die Entscheidung gefallen. Dennoch: Die Leistung von AZ Alkmaar ist umso höher anzurechnen, da der Verein bis zum Sommer keine U-11-Vertretung hatte.

Kabinettstückchen bleiben in Erinnerung

Letztlich war’s ein Turnier auf klasse Niveau. Durchaus möglich, dass einer der kleinen Kicker in ein paar Jahren einen Profivertrag unterschreiben wird. Ein Mario Götze, der Deutschland zur Weltmeisterschaft 2014 geschossen hat, soll auch schon in der Rosa-Parks-Halle sein Können gezeigt haben. Das ein’ oder andere Kabinettstückchen bleibt noch lange in Erinnerung. So wie das vom Chemnitzer Cenni Neumann im Halbfinale gegen den FC Bayern München. Neumann sprintete auf den gegnerischen Keeper zu, der aus seinem Kasten kam – und lupfte dann die Kugel über den Schlussmann hinweg in die Maschen. Messi lässt grüßen.

Mit vorderen Platzierungen hatte die Auswahl des Gastgebers nichts zu tun. Dabeisein ist eben alles. Dennoch: Der Treffer von Luke Menge beim 1:4 gegen den VfL Wolfsburg wurde von allen Zuschauern riesig gefeiert. Welcher Hertener kann schließlich von sich behaupten, jemals gegen den VfL Wolfsburg getroffen zu haben …

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