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Sieger beim 33. Euro-Cup: Die U 11 von Feyenoord Rotterdam. Foto: Michael Steyski

Jugendfußball

Feyenoord Rotterdam gewinnt Finale des 33. Euro-Cups

HERTEN - Mit 24. Mannschaften richtete BWW Langenbochum seinen 33. Euro-Cup für U-11-Spieler aus. Am Ende machte Feyenoord Rotterdam das Rennen - mit einem 2:1 im Finale gegen Galatasaray Istanbul.

Wobei: Der VfL Bochum war nah dran, hatte den späteren Sieger am Rande einer Niederlage. Und zwang die Rotterdammer in ein Neunmeterschießen. Nachdem alle Feldspieler am Punkt waren, stand es unentschieden. Die Feyenoord-Verantwortlichen schickten den ersten Schützen erneut an die Marke.

Doch Schiri Hans-Dieter Schnell kennt die Regeln: Es müssen erst alle einmal schießen, die auf dem Spielberichtsbogen auftauchen – auch die Torhüter. Also musste Feyenoord-Keeper Devin Maarbach ran – und verwandelte souverän. Dagegen zielte der VfL-Schlussmann neben das Tor, schon war Feyenoord im finalen Spiel des Tages.

Hier trafen die Niederländer auf das Team mit der weitesten Anreise: Galatasaray Istanbul. „In der Türkei, aber auch in England, kennt man Hallenfußball so gut wie gar nicht“, weiß Bastian Pröpper, Chef-Organisator des Turniers. Was man dem Nachwuchs des Premier-League-Clubs Burnley FC im Duell mit dem FSV Mainz 05 anmerkte. Da gingen die Engländer am Ende mit 1:6 unter.

Die Jungs vom Bosporus kamen dagegen in der Halle blendend zurecht. Wobei nach sechs von zwölf Minuten brachte Nicky Rueck Feyenoord in Führung. Kurz danach schlug „Gala“ zurück, als Balta Cagri mit einem abgefälschten Ball das 1:1 markierte. Für Cagri war es das zehnte Turnier-Tor, er war damit der treffsicherste Spieler der Veranstaltung.

Rotterdammer schaukeln 2:1 nach Hause

Die Freude bei den Istanbulern währte aber nur kurz. Rund 50 Sekunden später nagelte Genaro van der Sluis – mit einer Frisur wir Dortmunds Profi Axel Witsel – die Kugel aus acht Metern humorlos unter die Latte zum 2:1. Anschließend schaukelte Feyenoord den Sieg nach Hause.

Was machten die Lokalmatadore? Die E I von BWW Langenbochum wurde in der Vorrunde Gruppenfünfter, landete immerhin einen Sieg gegen den Bundesliga-Nachwuchs des FC Schalke 04 – und schlug die Königsblauen mit 3:1. Zudem glückte noch ein 2:2 gegen den FSV Sandhausen. Dagegen war für die E II nichts zu holen – bei einem Torverhältnis von 3:32.

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