Jugendfußball

Vestia-A-Junioren müssen Spitzenreiter mit 1:4 gratulieren

DISTELN - Leer sind die A-Junioren des SV Vestia im Heimspiel ausgegangen. Gegen den Kreisliga-A-Spitzenreiter JSG Lembeck/Rhade/Deuten gab's eine 1:4 (0:1)-Niederlage.

Trotz schwungvollem Beginn hatten die Hausherren Glück, nicht früh in Rückstand zu geraten: Ein weiter Abschlag von JSG-Keeper Marco Frerick landete bei seinem Stürmer Fabian Schöneis, dessen Abschluss zur Ecke abgewehrt wurde. Erneut war Vestia-Torhüter Jonas Cieslik zur Stelle, als Marius Benning es aus großer Distanz probierte.

Vergebene Mühe, musste Cieslik nach einer gespielten halben Stunde den Ball aus dem eigenen Netz holen: Fabian Schöneis nahm im Zentrum Tempo auf, umdribbelte gleich zwei Rot-Weiße Verteidiger und schloss unhaltbar aus 22 Metern Torentfernung ab (30.). Cieslik war es zu verdanken, dass es nur mit einem 0:1 in die Halbzeitpause ging, bauten die Gäste mit dem frischen Rückenwind der Führung gehörig Druck auf den Kasten der Distelner auf.

Bis zur 60. Minute blieb es ruhig auf dem Distelner Kunstrasen, dann folgte eine Gäste-Ecke, „bei der wir mit gleich vier Leuten schlecht verteidigt haben“, gab SV-Coach Rene Hellen zu. Nutznießer war Jannik Bahde, der aus kurzer Distanz einköpfen durfte (60.). Vorentscheidung? Nicht für Luca Rödger, der im direkten Gegenzug mit einem langen Ball auf die Reise geschickt wurde. Mit etwas Glück prallte das Leder vom Rücken des Gegenspielers genau in seinen Lauf. Zweimal bitten ließ er sich nicht, er schob trocken unten links ins Eck – nur noch 1:2 (64.).

SV Vestia:

Cieslik – Wittfoth (63. Heinrich), Uysal (80. Siering), Warias, Chilla, Kocian, Rödger, El-Hamdi, Drane, Kühlkamp, Voß (46. Portmann)

Tore:

0:1 Fabian Schöneis (30.), 0:2 Jannik Bahde (60.), 1:2 Luca Rödger (64.), 1:3 Julian Brun (75.), 1:4 Marius Wilkes (89.)

Die Hausherren schnupperten am Ausgleich, kämpften sich zurück in die Partie. Und bekamen einen Viertelstunde vor dem Ende die kalte Dusche: Julian Brun vollendete nach starker Kombination (75.), Kapitän Marius Wilkes machte kurz vor dem Ende den Deckel drauf. Er visierte aus gut 25 Metern das untere linke Eck an und traf unhaltbar sein Ziel (89.).

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