Jugendfußball

Vestia-C-Junioren haben im Derby mit 5:0 die Nase vorn

HERTEN - Am Ende war es deutlich: Die C-Junioren des SV Vestia zwangen im Kreisliga-A-Derby gegen BWW Langenbochum mit 5:0 (3:0) in die Knie.

Als klarer Außenseiter trat die noch punktlose BWW Langenbochum die kurze Reise zum Nachbarn Vestia Disteln an – und schlug sich vor allem zu Beginn wacker. Mit deutlich veränderter Körpersprache traten die Blau-Weißen gleich zu Beginn auf. Ob es an der Extra-Motivation eines Hertener Derbys lag oder am veränderten System des neuen Trainers? Ahmet Türk hatte das Amt zum Wochenbeginn übernommen.

Vergleichsweise früh liefen die Gäste die gegnerische Abwehr an, störten so das Aufbauspiel der Distelner. Und dennoch: Den frühen Torschrei des Nachbarn konnten sie nicht verhindern. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kam es zum Luftzweikampf im BWWL-Fünfmeterraum. Gleich sechs Spieler stiegen hoch, glücklich landete der Ball auf dem Kopf von Omer Nassr Al den, der mühelos einköpfte – 1:0 (8.).

Für die Antwort hätte beinahe Jan-Niclas Wessels gesorgt, der nach einem Freistoß plötzlich frei zum Abschluss kam. Satt getroffen hatte er die Kugel allerdings nicht. Das Resultat war ein Kullerball in Richtung SV-Keeper Florian Höffelmann. Wenn es vorne nicht läuft, kommt hinten noch Pech dazu: Wie aus dem Nichts landete ein Langenbochumer Einwurf beim Gegner, der es ganz schnell machte und Puriya Ghazzali in die Spitze schickte. Karim Siala konnte zunächst parieren, war beim zweiten Versuch allerdings machtlos (29.). Als kurz darauf Nassr Al den erneut den Spielaufbau störte und Ghazzali in der Mitte mustergültig bediente, stand es 3:0 (35.).

SV Vestia:

Höffelmann – Lulaj, Siering, Adigüzel, Seklawi, Ghazzali, Celik, Sandrock, Greve, Nassr Al den, Schiffgen BWWL:Siala – Wessels, G. Arndt, Ioannidis, K. Arndt, Fox, Türk, Kleber, Lei

Nach der Pause hielten die Blau-Weißen dagegen, waren aber zwei Distanzschüssen machtlos. Erst traf Ghazzali direkt nach Wiederanpfiff aus 20 Metern genau in den Knick (37.), wenig später hämmerte Kadir Adigüzel das Leder unter die Latte (63.). Damit war das 5:0 besiegelt.

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