+
Jubelten mit dem großen Wanderpokal: Die D-Jugendfußballer des SV Vestia I, die das Finale gegen den FC Wetter mit 1:0 gewannen. Foto: Michael Steyski

Jugendfußball

Vestia-D-Junioren gewinnen Finale beim Distelner Winterpreis

DISTELN - Jubel beim Gastgeber: Die D-Junioren des SV Vestia I haben beim 35. Distelner Winterpreis das Finale gegen den FC Wetter mit 1:0 gewonnen.

Und der 1:0-Erfolg im Endspiel gegen den FC Wetter war auch verdient. „Wir hatten bestimmt 80 Prozent Ballbesitz, der Gegner hat nur einmal aufs Tor geschossen“, sagt Betreuer Justin Lütkemeier. Das Tor des Tages markierte in der fünften Minute Farin Butzek, der mit einem Flachschuss aus fünf Metern traf. Danach verpasste es der SV Vestia, den Sack zuzuschnüren.

Pech hatte Tobias Pohl. Er setzte sich mit einer Drehung gegen seinen Gegenspieler durch, hielt aus fünf Metern flach drauf. Der FC-Schlussmann lenkte die Kugel noch mit den Fingerspitzen an den Pfosten. Doppelt Pech hatte Halik Mansimov. 42 Sekunden vor der Schlusssirene stand er bei einem Abpraller goldrichtig, schob das Leder aber dem Keeper aus drei Metern genau in die Arme. Und acht Sekunden vor dem Ende hatte Mansimov freie Schussbahn, säbelte aber an der Kugel einfach vorbei.

Um Platz drei spielte der SV Vestia II, traf dabei auf den FC Iserlohn. Es ging gut an, setzte doch Oleg Reifschneider einen Kopfball zum Distelner 1:0 in die Maschen. Dann kamen die Iserlohner stärker auf. Im gleichen Maße ließ der Vestia-Nachwuchs nach. Am Ende setzten sich die Iserlohner mit 5:1 durch.

Während es bei den anderen Turnieren keinerlei Probleme mit den Mannschaften gab, reiste bei der D-Jugend-Veranstaltung ein Team nicht an. Und das war ausgerechnet der Stadtrivale SV Westerholt. „Iserlohn und Wetter haben den weiten Weg zu uns gefunden“, meint Jugendleiter Martin Hartmann mit einem süffisanten Unterton. Er versuchte noch, die Westerholter telefonisch zu erreichen – klappte nicht. Also schickten die Distelner kurzerhand eine dritte Mannschaft ins Rennen.

Nico Intven wird zum besten Spieler gekürt

Bei den E-Junioren scheiterte Ausrichter SV Vestia im vorweggenommenen Finale gegen den TuS Haltern mit einer unglücklichen 0:1-Niederlage. Allerdings waren die Seestädter im Semifinale einen Tick aufgeweckter auf dem Platz, phasenweise schneller am Ball. „Schade, aber der TuS hat nicht unverdient gewonnen“, sagt Vestia-Sprecher Andreas Linck.

Im Endspiel schlug der TuS-Nachwuchs dann die SG Hillen mit 2:1 – und stellte mit Henri Huthoff den besten Torwart des Turniers. Aber nicht den besten Spieler. Dieser kam aus Reihen des SV Vestia. Nico Intven gehörte zwar zu den kleineren Spielern, zeigte aber auf dem Feld enorme Übersicht, fand oft den freien Mitspieler – oder schloss selber erfolgreich ab. „Nico ist sehr quirlig“, lobt Linck.

Insgesamt waren es faire Turniere. „Wir hatten keine Rote Karte, auch keine Zeitstrafe“, sagt Jugend-Geschäftsführer Markus Rühl. Und berichtet von den Rückmeldungen der anderen Vereine. „Die Mannschaften waren begeistert von den zivilen Preisen beim Essen und dem Angebot für Kinder, sich die Zeit zwischen den Spielen kurzweilig zu vertreiben“, sagt Rühl. „Die Iserlohner haben gleich angefragt, ob sie nächstes Jahr wiederkommen dürfen“, sagt Hartmann.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

ARD-Star stirbt nur 14 Tage nach seiner Frau - Freund nennt nun Details
ARD-Star stirbt nur 14 Tage nach seiner Frau - Freund nennt nun Details
Wer wird Sportler des Jahres? Das Podium steht
Wer wird Sportler des Jahres? Das Podium steht
Darum könnte der Himmel über dem Ruhrgebiet bald nachts wieder hell erleuchten
Darum könnte der Himmel über dem Ruhrgebiet bald nachts wieder hell erleuchten
TV-Star (†34) plötzlich gestorben: Schule veröffentlicht bewegenden Nachruf, der mit Filmzitat endet
TV-Star (†34) plötzlich gestorben: Schule veröffentlicht bewegenden Nachruf, der mit Filmzitat endet
Deutschland-Wetter: Experte mit schockierender Prognose für Januar 2020
Deutschland-Wetter: Experte mit schockierender Prognose für Januar 2020

Kommentare