Jugendfußball

Vestia-Nachwuchs zieht im Finale den Kürzeren

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DISTELN - Das war gleich doppelt bitter für den Nachwuchs des SV Vestia: Sowohl die D- als auch C-Junioren mussten in ihren Finalspielen beim 3. Schlägel & Eisen Cup gratulieren.

Den Anfang machten bereits am Samstag die G- und F-Junioren. Bei den jeweiligen Spielfesten waren letztlich alle Mannschaften die Gewinner, erhielten doch alle Spieler die gleiche Medaille. Am Folgetag ging’s zunächst bei den D-Junioren zur Sache. Allerdings mussten die Vestia-Verantwortlichen um Organisator und Hallensprecher Corvin Hüsken kurzfristig eine Absage kompensieren. BW Westfalia Langenbochum sprang für den VfB Waltrop ein. Insgesamt gingen bei dieser Veranstaltung zehn Mannschaften an den Start, die auf zwei Fünfer-Gruppen aufgeteilt wurden.

In der Vorrunde kristallisierte sich schnell ein Favoritenkreis heraus. In der Gruppe A dominierte der SV Vestia und holte aus vier Spielen mit 17:3 Toren die maximale Punkteausbeute. Neben den Gastgebern zog der SV Schermbeck ins Halbfinale ein. In Gruppe B dominierte die SVG Neuss-Weißenberg das Geschehen nach Belieben. Auch die Rheinländer holten die volle Punktzahl. Den letzten Platz im Halbfinale sicherte sich Nachrücker BWW Langenbochum.

In der Vorschlussrunde mussten die Brinkmänner allerdings die Segel streichen. Der SV Vestia setzte sich im Nachbarschaftsduell mit 1:0 durch und löste damit das begehrte Finalticket. Im Finale trafen die Distelner auf den SVG Neuss-Weißenberg, der sich gegen den SV Schermbeck mit 5:0 durchgesetzt hatte. Im Spiel um Platz drei setzten sich die Schermbecker mit 2:0 gegen BWWL durch. Die Neusser ließen anschließend im Finale gegen den Distelner Nachwuchs ebenfalls nichts anbrennen. Alexander Opukum – der zum besten Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde – mit einem Hattrick und Karlo Matinovic erzielten die Tore beim 4:2-Sieg. Gabriel Zirnstein und Daniel Hergert trafen für die Hausherren.

Zwölf C-Jugend-Teams gehen ins Rennen

Die C-Jugend-Konkurrenz knüpfte nahtlos an die spannenden Titelkämpfe an. Das Teilnehmerfeld bestand aus zwölf Mannschaften in drei Gruppen. In der Vorrunde trennte sich schnell die Spreu vom Weizen. Neben den Lokalmatadoren vom SV Vestia zogen die Spvgg. Erkenschwick, TSC Eintracht Dortmund, TSV Marl-Hüls, PSV Mönchengladbach, SSV Bergisch Born, SG Wattenscheid 09 und der VfB Hüls ins Viertelfinale ein. Nach einer weiteren Auslese standen sich schließlich nur noch die vier besten Mannschaften gegenüber.

Der SV Vestia Disteln machte mit einem 3:1-Erfolg über den SSV Bergisch Born den Finaleinzug perfekt. Louis Martin Siering, Kadir Adigüzel und Ali Seklawi schossen die Vestianer ins Endspiel. Neben den Distelnern zog die SG Wattenscheid 09 nach einem 2:0-Sieg über den TSC Eintracht Dortmund ins Finale ein, wo die Lohrheider den deutlichen besseren Start erwischten und schnell mit 4:0 führten. Lars Szewszyk, Luca Pasche, Erdem Kara und Leandro Pollmeier brachten die Bochumer auf die Siegerstraße. Distelns Ali Seklawi stellte mit dem 1:4 den Endstand her. Im kleinen Finale setzte sich der TSC Eintracht Dortmund mit 5:3 gegen Bergisch Born durch.

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