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Auf einen Blick: Alle Sieger beim 3. Volksbank-Jugendsportpreis. Foto: Krimpmann

Jugendsport

SV Vestia räumt beim 3. Volksbank-Jugendsportpreis mächtig ab

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HERTEN - Der große Abräumer beim 3. Volksbank-Jugendsportpreis, den der Stadtsportverband ausrichtete, war der SV Vestia. Die Distelner standen in allen drei Kategorien auf dem Treppchen ganz oben.

Dass der Stadtsportverband um den Vorsitzenden Wolfgang Lücke Geldpreise ausloben konnte, das machte der Sponsor, die Volksbank Ruhr Mitte, möglich. Bernhard Felling, Hertener Volksbank-Chef, meinte: „Wir wollen unser Engagement nachhaltig weiterführen.“ Somit wird’s auch eine vierte Auflage im kommenden Jahr geben.

Durch die Veranstaltung als Moderatorin führte Katja Wehrland von cityinfo.tv. Zunächst waren die Mädels an der Reihe. Die Platzierten wussten zwar, dass sie auf dem Treppchen stehen – aber nicht in welcher Reihenfolge. Dritte wurde Marlen Stefanie Schneider, die beim SV Westerholt bei den Jungen im Tor steht. Vorjahressiegerin Lara Janz schaffte es auf Rang zwei. Janz – beim SV Westerholt ausgebildet – spielte bei der PSV Recklinghausen in der A-Jugend-Bundesliga. Auf den ersten Rang schaffte es mit Enya Dominiak erneut eine Fußball-Torhüterin, die bei der Vestia-B-Jugend zwischen den Pfosten steht. „Es macht mir Spaß, mit Jungs zusammen zu spielen. Die sind auch lieb zu mir“, meint Dominiak im Kurz-Interview.

Im ersten Programm-Punkt zeigte Tobias Grün, was man mit einem, drei oder auch fünf Fußbällen anstellen kann. Während Grün mit den Spielgeräten jonglierte, erzählte er dabei eine Fußball-Geschichte. Im proppevollen Glashaus tobte die Menge. Weiter ging’s mit den Jungs. Leicht unter Zeitdruck stand Schwimmer Luca Kemper. Dieser wurde jüngst 17 Jahre alt, hatte für gestern Abend eine Geburtstagsfeier in Gelsenkirchen organisiert, wo es nach der Ehrung hinging. Ein Novum: Kemper teilte sich Platz drei mit dem punktgleichen Motorsportler Maurice Brennholt. Zweiter wurde Bertlichs Leichtathlet Marcel Reiff, Erster Puriya Ghazzali von der Vestia-C-Jugend. Der gebürtige Afghane ist erst seit dreieinhalb Jahren in Deutschland, erzielte 2018 35 Treffer.

Programm-Punkt zwei: Die Sweet Power Kids, eine Tanzgruppe der Koronarsportler, präsentierten zu fetziger Musik Elemente verschiedener Musikrichtungen. Letzter Ehrungspunkt: die Mannschaften. „Jetzt wird’s hier vorne richtig voll“, meinte Wehrland. Auch hier räumte der SV Vestia groß ab. Das Rennen machte die B-Jugend, die in die Kreisliga A aufstieg. Mit den Worten „Ich hoffe, wir sehen einige Sportler im nächsten Jahr wieder“, schloss Wolfgang Lücke die Veranstaltung nach einer knappen Stunde.

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