Kartsport

Max Grün dreht in der „Grünen Hölle“ schon mal eine Runde

HERTEN - Eins kann sich Max Grün in den Lebenslauf schreiben: Er hat die „Grüne Hölle“ bezwungen – zumindest schon einmal eine Runde lang. Der Pilot des MSC Herten nahm nämlich am Kart-Korso auf dem Nürburgring teil, der im Rahmen des 24-Stunden-Rennens stattfand.

Erst kurz vor dem Rennwochenende erhielt Grün die lang ersehnte Einladung. Schnell waren das Wohnmobil und der Anhänger gepackt, das Team Grün machte sich auf den Weg in die Eifel.

Für die Teilnehmer des Kart-Korsos war extra ein Fahrerlager in bester Lage direkt an der Strecke reserviert.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Kart-Club-Kerpen, deren berühmteste Mitglieder die beiden Schumacher-Brüder sind. Und so ließ es sich Ralf Schumacher nicht nehmen, die Schirmherrschaft zu übernehmen.

Nach der Ankunft standen zunächst neben der Vorbereitung der Karts auch Besuche bei den Teams und Teilnehmern des 24-Stunden-Rennens auf dem Programm. Überall wurden die kleinen Kart-Fahrer freundlich aufgenommen.

Als großer Porsche-Fan durfte Max Grün in einem „Porsche 911 GT3-Rennwagen“ Platz nehmen und ließ sich alles genau erklären. Auch, um seinem großen Ziel einen weiteren Schritt näher zu kommen: Der Pilot des MSC Herten möchte nämlich später auch einmal am 24-Stunden Rennen, dem größten Autorennen der Welt, teilnehmen.

Am Tag darauf startete dann kurz vor 12 Uhr der Countdown zum Kart-Korso über die 20,8 Kilometer der Nürburgring-Nordschleife. Pünktlich öffnete Petrus die Schleusen und es kam typisches Nürburgringwetter auf.

Schnell wurden die Regenreifen aufgeschraubt und dann ging es los. Angeführt wurde der Korso von Ralf Schumacher im Mercedes Benz Cabrio, dahinter schlängelten sich die kleinen Kart-Piloten in ihren Boliden.

In knapp 18 Minuten wurde der Kurs umrundet, was sicherlich nicht für einen neuen Rundenrekord reicht, für diese Kategorie von Fahrzeugen und in Anbetracht der nassen Fahrbahn dennoch ziemlich flott war. 200 000 Zuschauer standen an der Strecke und bejubelten die Meute.

Über eine gesperrte Landstraße ging es dann in das historische Fahrerlager des Nürburgrings, dort wurden noch einige Demo-Runden gedreht.

Kurz darauf machten sich die Kartfahrer aber auf den Weg zurück zur Strecke, um den Start des 24-Stunden-Rennens nicht zu verpassen. Dieses endete dann einen Tag später mit einem Porsche-Sieg – genauso, wie es sich Max Grün erhofft hatte. Und so fuhr das Team Grün glücklich und zufrieden wieder nach Hause ins heimische Herten.

Knapp drei Tage „Grüne Hölle“ lagen hinter Max Grün, der vom Spektakel am Nürburgring schwer begeistert war: „Vielen Dank an Richi Schnock von der Kerpener Kartbahn, Ralf Schumacher, Christian Menzel und an die vielen Helfer, die so etwas Tolles und Unvergessliches auf die Beine gestellt hatten. Ich komme gerne im kommenden Jahr wieder.“

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