Kartsport

Max Grün mischt als Neuling die "Rotax-Max-Challenge" auf

OPPENROD - Gerade einmal vier Rennen benötigte Max Grün, um in der „DMV-Rotax-Max-Challenge“ die ersten deutlichen Duftmarken zu setzen. Nach gutem Auftakt in Wackersdorf, zeigte sich der Kartpilot des MSC Herten nun auf einer seiner Lieblingsstrecken sehr angriffslustig.

Im hessischen Oppenrod stand die zweite Runde der Rotax-Max-Challenge an.

Der 13-jährige Schüler, der zum ersten Mal an dieser Rennserie teilnimmt, manövrierte seinen Boliden in den beiden Durchläufen souverän über die anspruchsvolle Strecke der „Motorsportarena Stefan Bellof“ und landete am Ende jeweils in der Spitzengruppe.

Dabei nutzte Team Grün die Erfahrungen mit der Strecke in Hessen aus der ADAC-Kart-Vergangenheit. Mit einigen weiteren wertvollen Tipps des Teams „Matis Motorsport“ gelang es, eine fast perfekte Abstimmung von Chassis und Motor zu finden.

Und so hatte der Hertener nach Platzierungen unter den ersten zehn im Freien Training schon ein richtig gutes Gefühl für den eigentlichen Renntag.

Im Warm-up hielt sich Grün mit Altreifen noch zurück und landete auf Platz zehn. Im Qualifying griff der Hertener dann zu frischem Gummi und raste auf Platz drei in die zweite Startreihe.

Doch wie schon in Wackersdorf ging es im ersten Rennen bereits an der Startlinie hoch her. Nachdem der Rennleiter den Start nicht freigegeben hatte, kam es im hinteren Feld zu Kollisionen, die zum Abbruch führten.

Beim zweiten Start klappte es besser. Max manövrierte sein Kart geschickt durch die erste Schikane und tauchte als Zweiter wieder im Blickfeld der zahlreichen Zuschauer auf.

Am Ende der Gegengeraden griff er dann sogar den Führenden an, musste dabei aber auf die schlechtere Linie und kam nicht vorbei. Durch diese Aktion rückte die Spitze wieder eng zusammen, in der nächsten Kurve verlor der MSC-Pilot zwei Positionen.

Zur Rennmitte büßte Grün aufgrund der falsch justierten Übersetzung gegenüber einem seiner Verfolger an Geschwindigkeit ein und musste diesen vorbeiziehen lassen. Dennoch waren alle im Team Grün mit dem fünften Rang im ersten Rennen zufrieden.

Vor dem zweiten Rennen wurde die Übersetzung korrigiert. Grün startete nun aus der dritten Startreihe. Ein Pilot setzte sich schnell ab, dahinter tobte allerdings ein harter Kampf um die Plätze.

Für Max Grün war jederzeit alles zwischen dem zweiten und dem zehnten Rang möglich. Wollte er die vor ihm liegenden Piloten angreifen, musste er zeitgleich nach hinten absichern. Keine leichte Aufgabe, die Grün aber hervorragend meisterte.

So fuhr der Hertener am Ende auch hier als Fünfter über die Ziellinie und erhielt dafür den ersten Pokal in der noch jungen Saison.

„Nach dem ersten Rennen war ich noch sauer, weil mir so ein blöder Fehler passiert ist und ich mich später kampflos auf der Geraden überholen lassen musste. Das Finale war dann aber nach meinem Geschmack. 18 Runden lang Rad an Rad kämpfen hat mächtig Spaß gemacht. Nun freue ich mich schon auf den nächsten Lauf Anfang Juni in Templin“, war Max Grün am Ende fast rundum zufrieden.

In der Gesamtwertung der Rennserie liegt er nach zwei von sechs Veranstaltungen auf einem tollen vierten Platz.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Närrisches Geheimnis ist endlich gelüftet - das ist das neue Prinzenpaar der Stadt Oer-Erkenschwick
Närrisches Geheimnis ist endlich gelüftet - das ist das neue Prinzenpaar der Stadt Oer-Erkenschwick
Noch ein Leerstand in der Innenstadt - die City von Oer-Erkenschwick blutet immer mehr aus
Noch ein Leerstand in der Innenstadt - die City von Oer-Erkenschwick blutet immer mehr aus
Raubüberfall in Alt-Marl: Täter bedrohen ihre Opfer mit Messer
Raubüberfall in Alt-Marl: Täter bedrohen ihre Opfer mit Messer
"Bergbau-Ampel": An diesen Straßen in Herten sollen Kumpel den Verkehr regeln
"Bergbau-Ampel": An diesen Straßen in Herten sollen Kumpel den Verkehr regeln
Marlerin geht dahin, wo Terror und Armut Alltag sind
Marlerin geht dahin, wo Terror und Armut Alltag sind

Kommentare